Botox gegen Schweiß

Botox ist nicht nur in Beautyfragen bei vielen das absolute Allheilmittel. Nun wird es auch mehr und mehr im Gesundheitsbereich verwendet. Wer zu viel schwitzt, kann mit ein paar Stichen den Schweiß für lange Zeit eindämmen oder eliminieren. Wie das funktioniert, haben wir für Sie herausgefunden.

Ein paar Spritzen in besonders betroffene Schweißregionen reichen, und die Schweißproduktion kann massiv eingedämmt bzw. für einen gewissen Zeitraum sogar komplett ausgeschaltet werden.

Bei Hyperhidrose handelt es sich um eine Erkrankung, bei der übermäßig viel Schweiß produziert wird. Gerade in diesen Fällen raten Dermatologen zur Botox-Behandlung, die zwar kostenintensiv, dafür aber effektiv und hilfreich ist.

Botox wirkt auf die Schweißdrüsen in gleichem Ausmaß wie auf den Muskel, das bedeutet, dass vorübergehend Muskeln arbeitsunfähig gemacht werden. Somit wird in dem behandelten Areal für eine gewisse Zeit kein Schweiß produziert. Allerdings wird Botox nicht direkt in den Muskel gespritzt, sondern in die Haut.

Die Wirkung setzt bereits 4-7 Tage nach Behandlung ein und kann bis zu neun Monate andauern. Je nach Fläche und Einheiten variieren die Behandlungskosten.

Die Körperregionen, an denen Botox gegen Schweiß gespritzt werden kann, sind: Hände, Füße, Achseln, Gesicht, Arme, Bauchfalte.

Bei den Händen und im Achselbereich ist die Behandlung jedoch noch kostenintensiver und äußerst schmerzhaft. Füße können nur unter Narkose behandelt werden.

Wer dem Schweiß endgültig ein Ende bereiten möchte, kann dies auch durch die Entfernung der Schweißdrüsen tun. Dies ist jedoch eine oeprative Behandlung und sollte unbedingt vorab ausreichend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Botolinum ist ein biotechnisch erzeugtes und isoliertes Bakterienprotein.

Durch Botox wird die Ausschüttung von Botenstoffen an die Nervenendungen verhindert, wodurch sich Muskeln und Drüsen zeiweise entspannen können.

In der Regel wird das Nervengift mit Faltenbehandlung in Verbindung gebracht, doch auch bei anderen Beschwerden, wie etwa der Hyperhidrose (erhöhte Schweißbildung) kommt Botox zum Einsatz.

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