Body-Shaming von Pamela Anderson regt das Netz auf

In Star-Magazinen ist die Wertschätzung von Frauen leider nicht sehr weit vorangeschritten, wie dieses jüngste Beispiel zeigt.

Wegen diesem Bild gehen auf Twitter gerade die Wogen hoch:

Ein deutsches Starmagazin beschreibt darin Pamela Andersons Figur als "Wabbel-Wahrheit", um sie daraufhin "coole Hündin" zu nennen und sich ihren gephotoshoppten Körper zurückzuwünschen, da der echte der Redaktion offensichtlich zu hässlich ist. "Schade, wir wollen unsere Illusion zurück!", heißt es darin.

Kein Wunder, dass viele fassungslos sind. Doch solche Texte sind in derlei Magazinen leider keine Seltenheit. Nirgends sonst werden Frauenkörper derart degradiert, zur Schau gestellt und bewertet wie in Zeitschriften, deren einzige Grundlage Paparazzi-Fotos sind. Gerade im Sommer - der Bikini-Zeit - wird jede Hautfalte zum sexistischen Gesprächsthema. Das zeigt bereits eine kurze Internet-Recherche:

"Ohje, auch Britney hatte schon mal bessere Zeiten. Short sollte sie zukünftig vermeiden...."

"Autsch! Das sieht nicht nur unschön, sondern auch extrem schmerzhaft aus! Ob Christina Aguilera weiß, was sie sich und dem Publikum mit diesem Outfit angetan hat?"

"Sie liebt ihre Pfunde, doch der Anblick kann uns erspart bleiben."

Wir finden: solche sexistischen und herabwürdigenden Aussagen können uns erspart bleiben. Ein für alle Mal.

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