Body Language: Seine Körpersprache deuten

Männer reden ungern über Gefühle, klar. Und manchmal machen sie uns auch etwas vor. Doch damit ist jetzt Schluss! Dank seiner Körpersprache kannst du ab sofort herausfinden, was er für wirklich für dich empfindet. Denn seine Gestik und Mimik lügen nicht!

Er legt den Kopf schräg, wenn er dich anschaut.


Bedeutung: Er steht ziemlich sicher auf dich. Höchstwahrscheinlich ist sogar, dass er an Sex denkt - mit dir!


Vorsicht: Senkt er den Kopf, wenn er ihn schräg hält, steht das mehr für Entspannung als für Leidenschaft. Dann denkt er nicht an Sex, sondern bringt dir Vertrauen entgegen - und will vermutlich eher quatschen. Blinzelt er hingegen dabei häufig, steht das für innere Unruhe und Unsicherheit. Schaut er mitten im Gespräch woanders hin, und das sogar auffallend? Dann ist er leider desinteressiert. Vorsicht auch bei minimalen Seitenblicken im Gespräch. Die stehen für Zweifel.

Seine Pupillen sind geweitet, wenn er dich ansieht.


Bedeutung: Glückwunsch, er ist auf jeden Fall interessiert! Studien haben ergeben, dass sich bei erfreulichen Dingen die Pupillen weiten, zum Beispiel bei einem Pokerspieler, wenn er ein gutes Blatt sieht.


Vorsicht: Immer auf Lichtverhältnisse achten, auf diese reagieren Pupillen rein physiologisch: Sie verengen sich bei Lichteinfall oder vergrößern sich bei Dunkelheit.

Körpersprache: Er berührt im Gespräch immer wieder seine Nase.


Bedeutung: Er fühlt sich noch nicht so wohl in seiner Haut und muss mit den Händen davon ablenken.
Vorsicht: Die Formulierung „an der Nase herumführen" kommt nicht von ungefähr. Es liegt nahe, dass er die Unwahrheit sagt.

Er rollt seine Lippen zusammen und presst sie aufeinander.


Bedeutung: Zusammengerollte und aufeinander gepresste Lippen sind ein Zeichen dafür, dass er Zeit schindet. Das muss kein schlechtes Zeichen sein und kann auch für Unsicherheit stehen.


Vorsicht: Presst er nach einem Satz kurz die Lippen zusammen und stülpt sie leicht nach innen? Dieses "Sich auf die Zunge (bzw. die Lippen) beißen" ist ein Signal dafür, dass er nicht ganz die Wahrheit gesagt hat.

Seine Hand liegt an seiner Wange.


Bedeutung: Er hat eindeutiges Interesse an dir! Diese oder ähnliche Gesten fallen in die Kategorie Selbstberührung und sagen „Ich bin berührbar".


Vorsicht: Sind seine Hände häufiger im Gesicht und wirken hektisch, kann das dafür stehen, dass er dich angelogen hat. Studien haben ergeben: Bei Schwindel greift man sich ständig ins Gesicht.

Er fährt sich andauernd mit den Händen durch die Haare.


Bedeutung: Was wie Unsicherheit rüberkommt, ist in Wahrheit ein Kompliment: Er „putzt" sich für Sie heraus und will Ihnen gefallen. Dieses Verhalten ist in der Tierwelt bekannt: Vögel signalisieren Paarungsbereitschaft, indem sie ihre Federn putzen.


Vorsicht: Lehnt er sich weit zurück, wenn er sich durch die Haare fährt, dann hält er damit (noch) Abstand.

Er wendet Ihnen seinen Oberkörper zu oder beugt sich zu Ihnen.


Bedeutung: Nichts sagt so viel über seine Gefühle aus wie die Haltung seines Oberkörpers. Denn egal, wo er hinschaut, solange seine Brust zum Objekt der Begierde gerichtet ist, heißt das: Er findet sein Gegenüber äußerst anziehend. Beugt er sich zudem noch zu Ihnen, so sucht er damit Nähe. Zuständig hierfür ist der so genannte Orientierungsreflex, der dafür sorgt, dass wir uns unbewusst bei Zuneigung einem Menschen zuwenden.


Vorsicht: Verschränkt er die Arme vor dem Oberkörper? Diese so genannte "Türsteherhaltung" signalisiert Distanz. Und könnte für Desinteresse stehen.

Er zieht seine Schultern nach vorne.


Bedeutung: Er will Ihnen damit sagen, dass Sie sich an ihn anlehnen können und will dir ein Plätzchen an seiner starken Männerschulter bieten.


Vorsicht: Unterhält er sich quasi "über die Schulter" mit Ihnen? Nicht gut: Das Ziel seiner Sehnsucht ist immer in der Richtung, in die sein Körper weist.

Er macht den Eindruck, als würde er Ihre Haltung imitieren: Wenn Sie Ihre Arme bewegen oder nach einem Glas greifen, macht er das auch.


Bedeutung: Flirtforscher haben herausgefunden, dass bei zunehmendem Interesse
Bewegungen von Mann und Frau in einen Gleichklang geraten. Dies nennt man den Chamäleon-Effekt. Sein Verhalten sagt aus, dass er sich bei Ihnen wohl fühlt.

Vorsicht: Wirken seine Armbewegungen zu auffällig oder fängt er gar an, mit den Fingern auf dem Tisch herumzutrommeln, ist das ein Zeichen von Ungeduld.

Wenn er erzählt und gestikuliert, zeigen seine Handinnenflächen häufiger zu Ihnen als seine Handinnenflächen.


Bedeutung: Alles in Ordnung. Er fühlt sich wohl in Ihrer Gegenwart.


Vorsicht: Sehen Sie häufiger seine Handrücken, zieht er noch Grenzen und lässt Sie noch nicht wirklich an ihn ran. Ein Handrücken kann auch für Aggression stehen - wie die Geste, auf den Tisch zu hauen.

Er verschränkt die Hände hinterm Kopf.


Bedeutung: Er möchte Sie beeindrucken. Nimmt er nur eine Hand und legt sie in den Nacken, kann das auch bedeuten: „Irgendetwas stimmt hier nicht".


Vorsicht: Die Geste kann- wenn andere Männer anwesend sind - für eine Art Balzverhalten stehen. Wissenschaftlich nennt man das die "Axilla-Präsentation", eine im Tierreich verbreitete Maßnahme zum Abgrenzen des männlichen Territoriums gegen unerwünschte Eindringlinge. Unter den Armen befinden sich bekanntlich die Schweiß- und Pheromondrüsen - mit denen will er Nebenbuhler ausschalten.

Er hat die Händen zwischen seinen Oberschenkeln gefaltet.


Bedeutung: Er will Ihnen etwas Wichtiges sagen, getraut es sich aber nicht.


Vorsicht: Möglicherweise will er auch etwas vor Ihnen verbergen.

Seine Fußspitzen berühren sich die ganze Zeit.


Bedeutung: Offenbar machen Sie ihn total nervös. Sobald er sich entspannt, werden sich auch seine Zehen entspannen.


Vorsicht: Zusätzlich schweifen seine Blicke immer wieder zur Seite oder gar zur Tür? Dann scheint er nur noch den Raum verlassen zu wollen.

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