Bloggerin stellt Body Positivity-Posts von dünnen Frauen nach

Auf ihrem Instagram-Account setzt sich Danielle Catton für die Repräsentation dicker Menschen ein.

Danielle Catton

"Repräsentation ist wichtig. Deshalb stelle ich virale Bilder von dünnen Körpern in der Body Positivity-Community auf Social Media nach" schreibt Danielle unter einem ihrer Postings. Auf dem Bild ist zu sehen, wie sie auf einem Bett sitzt. Auf ihrem Oberschenkel ist der Schriftzug "Human" zu lesen. Klickt man auf das nächste Foto ihres Beitrags ist der Originalpost einer schlanken Frau zu sehen. "Wir sind alle Menschen", ist in Danielles Caption zu lesen. "Wäre schön, wenn alle daran denken würden, bevor sie beleidigende Kommentare zu Körpern anderer abgeben."

"Schäme dich nie für deinen Körper"

In einem anderen Beitrag sieht man Danielle, wie sie sich in einem anliegenden, schwarzen Oberteil an die Wand lehnt. "Never be ashamed of your body", also "Schäme dich nie für deinen Körper" ist auf dem Bild zu lesen. Das Original stammt von der deutschen Influencerin Diana zur Löwen.

"Habt ihr euch schon einmal für deinen Körper entschuldigt?", fragt Danielle ihre Folower*innen in der Bildunterschrift. "Ich schon. Sogar erst kürzlich. Es bricht mir das Herz. Jeder Körper verdient Mitgefühl. Liebe und nicht Hass. Freundlichkeit und nicht Frust. Ganz gleich, ob dick oder dünn. Alle Körper verdienen Respekt".

Fatshaming existiert (immer noch)

Nach wie vor werden (vor allem) Frauen und weiblich gelesene Personen auf ihre Körper reduziert und wegen ihres Aussehens kritisiert. Fatshaming, also die Diskriminierung dicker Menschen, ist auch 2020 ein ernsthaftes Problem – wie ein Blick in die Kommentarspalten auf Instagram oder Facebook rasch erkennen lässt. Gerade deshalb sind Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality so wichtig (das belegen übrigens auch Studien).

Damit sich in den Köpfen der Menschen auch tatsächlich etwas ändern kann, braucht es dabei Vielfalt und die Repräsentation unterschiedlichster Körper und Komplexitäten. Mit ihren Posts liefert Danielle einen wichtigen Beitrag und führt vor Augen, dass es auf Instagram, geschweige denn auf der Welt eben nicht nur dünne Frauen mit makelloser Haut und straffen Bäuchen gibt.

 

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