Blattsalate

Knackig, frisch und vielfältig – Blattsalate sind gesund und gerade in der warmen Jahreszeit ein Muss auf unserem Speiseplan. Damit sie zu wahren Vitamin-Bomben werden, muss aber auf die richtige Lagerung und Zubereitung geachtet werden. Hier die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das blättrige Gemüse!

Was will man mehr: kaum Kalorien, dafür ein beachtlicher Anteil an Vitaminen, Mineral-, Ballast- und Bitterstoffen. Blattsalate sind eine wichtige Komponente der gesunden Küche und gerade bei heißen Temperaturen ein kulinarisch wunderbar leichter Genuss. Reich an Eisen und Kalium sowie an Vitaminen (vor allem Vitamin B und C), nehmen wir beim Verzehr von Salat wichtige Nährstoffe zu uns. Die in vielen Blattsalaten enthaltenen Bitterstoffe wirken zudem verdauungsfördernd, harn- und galletreibend sowie appetitanregend - die Darmflora dankt's!

Doch falsche Lagerung, Säuberung oder Zubereitung der Salate kann sehr schnell zu einer Reduzierung ihrer Nährstoffe, des Aromas und Geschmacks führen. Deshalb gibt's hier einige Pflegetipps, mit denen die leckeren Blätterköpfe zur Höchstform auflaufen.

Einkauf und Lagerung

Grundsätzlich gilt: Je frischer der Salatkopf, desto höher sein Vitamingehalt. Blattsalat sollte deshalb möglichst erntefrisch eingekauft und schnell verspeist werden - nach dem Kauf sollte man ihn innerhalb von zwei Tagen verbrauchen, denn je länger ein Salat gelagert wird, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren. Wenn er kühl, dunkel und bei hoher Luftfeuchtigkeit (im Kühlschrank) gelagert wird, bleibt der Salat knackig und der natürliche Vitamin- und Mineralabbau gering. Ob die Ware beim Kauf noch frisch ist, kontrolliert man am besten anhand der Schnittstellen. Diese sollten noch nicht bräunlich verfärbt sein.

Auf gar keinen Fall darf Blattsalat beim Zwischenlagern im Kühlschrank Freundschaft mit Obst schließen! Den Salat neben Obst in den Kühlschrank zu legen sollte vermieden werden, da viele Früchte das Reifegas Ethen ausstrahlen. Dies bewirkt beim Salat, dass er schneller welkt und braune Flecken bekommt.


Säuberung und Zubereitung

Eine goldene Regel bei der Zubereitung von Blattsalat lautet: waschen aber nicht wässern! Den Salat am besten unter kaltem, fließendem Wasser gründlich reinigen, aber nicht im Wasser liegen lassen, da es die wasserlöslichen Vitamine aufsaugt und die Blätter matschig werden. Nach dem Waschen gut abtropfen lassen und mit einem Tuch oder in einer Salatschleuder trocknen - an getrockneten Blättern haftet das Dressing besser.

Die Salatblätter erst kurz vor dem Servieren zerkleinern, um keine Vitamine zu verlieren - in kleine Stücke reißen ist besser, als die Blätter zu zerschneiden. Wenn man die zerkleinerten Blätter sofort mit etwas Essig oder Zitronensäure beträufelt, verhindert man ein bräunliches Verfärben der Blätter und der Vitaminverlust wird zusätzlich verringert.

Eine kleine Menge Pflanzenöl oder Fett (z.B. Olivenöl oder Sonnenblumenöl) muss auf jedes Salatgericht, da unser Körper die fettlöslichen Vitamine sonst nicht aufnehmen kann.


Der Kopfsalat ist nach wie vor der Klassiker unter den einheimischen Blattsalaten. Doch schon seit Längerem hat unser allerorts beliebter „Häuplsalat" Gesellschaft bekommen von Endivien-, Radicchio-, Vogerlsalat und Co.


...…dass das Wort „Salat“ von dem lateinischen Wort salata stammt und ursprünglich „eingesalzen“ bedeutet? Der Salat ist demnach eine mit Salz haltbar gemachte Speise.

… dass der Eisbergsalat in Österreich auch unter dem Namen „Bummerlsalat“ bekannt ist?

… dass 2009 in Österreich rund 55.200 Tonnen Salat geerntet wurden? Laut Statistik Austria davon rund 24.300 Tonnen Eisbergsalat, 20.158 Tonnen Kopfsalat, 3.850 Tonnen Endiviensalat und 463 Tonnen Vogerlsalat.
Der Vielfalt an Dressing-Variationen sind kaum Grenzen gesetzt. Ob süß, sauer, würzig, mild; ob flüssig, emulgiert oder cremig, Blattsalate passen zu fast allen Aromen und Saucen. Wichtig ist, dass bei keinem Dressing gänzlich auf Öl verzichtet wird, da der Körper die fettlöslichen Vitamine des Salates sonst nicht aufnehmen kann.
Je nach Gusto können die verschiedensten Marinaden kreiert werden. Niemals falsch liegt man mit der klassischen Vinaigrette – sie ist rasch zubereitet und passt einfach zu jedem Salat.

Sauce Vinaigrette:
Das Mengenverhältnis bei der klassischen Vinaigrette beträgt ein Teil Essig auf drei Teile Öl.
Zutaten:
3 EL Öl
1 EL Essig
ca. 1 TL Senf (je nach Würze und Belieben)
Salz und Pfeffer

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