Birkenblätter

Wussten Sie, dass Birkenblätter zu den Heilkräutern zählen? Wir verraten Ihnen, warum die Blätter der Birke förderlich für Ihre Gesundheit sind.

Die Birke ist unter zahlreichen Volksnamen wie Frühlings- und Maibaum, Hänge-, Moor-, Sand- und Weißbirke bekannt. Es existieren zwei Birkenarten, die Hänge- und die Moorbirke, die beide arzneilich genutzt werden. Die Hängebirke ist größer und an trockenen Standorten zu finden. Die Moorbirke bevorzugt feuchte Wälder, Moore und Sümpfe.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Arzneilich bedeutsam sind v. a. die jungen Birkenblätter. Sie enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Diese Inhaltsstoffe machen Birkenblätter zu einem der besten Mittel zur Wasserausscheidung, indem sie die Harnbildung steigern ohne dabei die Nieren zu reizen. Sie eignen sich deshalb hervorragend zur Durchspülung der Harnwege, z. B. bei Blasenentzündung.

Verwendung und Darreichung

Den aus den frischen Blättern gepressten Heilpflanzensaft Birke gibt es in Reformhäusern und Apotheken. Birkenblätter finden auch Anwendung in Entschlackungs- oder entwässernden Harntees.

Gut zu wissen

In der Naturheilkunde werden Birkenblätter bei Harnstein- und Nierengrießbildung und auch bei Gicht und Wassersucht empfohlen, besonders empfehlenswert sind diese bei rheumatischen Beschwerden.

Achtung: Nicht geeignet sind Birkenblätter bei Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit.

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