Biorhythmus: So nutzen Sie Ihre innere Job-Uhr optimal

Leistungsfähiger sind jene ArbeitnehmerInnen, die den Biorhythmus kennen und diesen optimal im Arbeitsalltag nutzen. Wir verraten Ihnen, zu welcher Uhrzeit sie welche Arbeiten am besten schaffen.

Optimal seine Energien nutzen und dabei auch noch gesund leben - das sind die Vorteile, wenn man den gängigen Biorhythmus kennt. Egal ob Sie morgens gerne oder nicht gerne früh aufstehen: Klar gilt, dass ein Job mit geregelten Arbeitszeiten immer gesünder ist als Schichtarbeit.

Zwei Leistungshochs optimal nutzen

Gerade vormittags zwischen zehn und elf Uhr und nachmittags zwischen 16 und 17 Uhr arbeitet Ihr Gehirn auf Hochtouren. Kreatives am Morgen erledigen, kommunikative Arbeiten am Nachmittag und regelmäßig auf kurze Verschnaufpausen achten - so können Sie den Biorhythmus im Arbeitsalltag spielend für sich gewinnen.

Der perfekte Arbeitstag laut Biorhythmus:

7 Uhr: Die eine Stunde vor Arbeitsbeginn sollten sie nutzen, um ihren Stoffwechsel und Kreislauf anzukurbeln. Am besten gleich nach dem Aufstehen duschen, frühstücken oder mal zu Fuß zur Arbeit laufen. Wichtig: Alles in Ruhe, denn morgendliche Hochleistungen können eventuell schädlich sein.

8 Uhr: In der ersten Stunde auf der Arbeit sollten Sie sich den Kleinigkeiten widmen und den Tag planen. Wichtig: Später kann sich Ihr Kopf weniger auf diese Dinge konzentrieren.

9 Uhr: Nun heißt es das Kurzzeitgedächtnis nutzen, um Rechnungen, Konzepte und größere Planungen anzugehen. Wichtig: Nur Kopfarbeiten erledigen, die ungeteilte Aufmerksamkeit benötigen.

10 Uhr: Die Konzentrationsphase geht weiter. Für den Hunger zwischendurch ein Stück Obst essen oder einen Tee kochen.

11 Uhr: Arbeiten rund ums Rechnen und Um-die-Ecke-Denken sind nun optimal zu erfüllen, denn Sie befinden sich am Leistungshöhepunkt des Vormittags.

12 Uhr: Die Leistung nimmt ab, Sie können sich nun weniger konzentrieren, weshalb Sie telefonische und organisatorische Arbeiten erledigen sollten. Wichtig: In dieser Zeit nimmt das Kurzzeitgedächtnis ab.

13 Uhr: Mittagspause. Ein leichtes Essen hilft Ihrem Geist und Körper ungemein, optimal mit einem Spaziergang an der frischen Luft verbunden oder einer Ruhe von zehn Minuten. Wichtig: Sich die Zeit bewusst nehmen und nicht durcharbeiten.

Wie Sie den Nachmittag im Job optimal nutzen, lesen Sie auf Seite 2!

Leistungshoch: Zwischen zehn und elf Uhr und zwischen 16 und 17 Uhr.

Leistungstief: Zwischen zwölf und 14 Uhr.

Regelmäßige Pausen: Alle zwei Stunden eine kleine Pause einlegen, sei es in der Kaffeeküche mit Kolleginnen reden oder ein kleiner Spaziergang an der Luft.

14 Uhr: Leichte Aufgaben wie telefonieren oder Unterlagen ordnen sind die Devise, da das Leistungstief anhält. Einen Tee oder Kaffee mit Kolleginnen kann da nicht schaden.

15 Uhr: Nach dem ersten Leistungshoch um 11 Uhr folgt nun das zweite. Aufgaben rund um Kommunikation wie Besprechungen, Verhandlungen oder Entscheidungsprozesse gelingen besonders gut.

16 Uhr: Sie können weiterhin Ihr Langzeitgedächtnis fordern. Wichtig: Eine Pause in der Kaffeeküche oder andere kleine Gespräche tun gut.

17 Uhr: Geistige Arbeiten sind ab jetzt passé. Den Arbeitstag ruhig schon mal ausklingen lassen.

18 Uhr: Schließen Sie nun endgültig mit Ihrer Arbeit ab, Ihr Kopf hat heute schon genug für Sie gearbeitet. Wichtig: Was Sie heute nicht geschafft haben, dafür kann morgen auch noch Zeit gefunden werden.

19 Uhr: Freizeit! Entspannen Sie zu Hause oder treffen Sie sich mit Freundinnen. Wichtig: Sportliche Aktivitäten zwei Stunden vor dem Schlafengehen einstellen, da sonst das Adrenalin Sie nicht zur Ruhe kommen lässt.

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