Biomilch und Biofleisch sind gesünder

Milch und Fleisch aus biologischer Landwirtschaft sind offenbar wirklich gesünder als herkömmlich erzeugte Produkte.

Eine groß angelegte wissenschaftliche Untersuchung der Newcastle University in Großbritannien hat ergeben, dass die Bio-Lebensmittel ein deutlich besseres Profil an wichtigen Fettsäuren aufweisen.

Fleisch und Milch im Durchschnitt enthalten rund 50 Prozent mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren, wenn sie aus biologischer Produktion stammen. Omega-3-Fettsäuren sind unentbehrlich für die Funktion von Nerven, Muskeln und Augen und spielen eine wichtige Rolle für die Informationsverarbeitung im Gehirn. Sie schützen vor allem vor Herzkreislauferkrankungen wie Infarkt und Schlaganfall. Sie beugen auch Blutgerinnseln - Thrombosen - vor und schützen vor Arterienverkalkung, da sie die Blutfettwerte senken. Außerdem können Omega-3-Fettsäuren Entzündungen hemmen und das Immunsystem stärken.

Weniger Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Der Studie zufolge finden sich in Biofleisch außerdem geringere Konzentrationen zweier gesättigter Fettsäuren, nämlich Myristin- und Palmitinsäure, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Die Wissenschafter schließen daraus, dass ein Wechsel zu biologisch produzierten Lebensmitteln das Fettsäure-Profil unserer Ernährung verbessern würde.

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