Billie Eilish über den traurigen Grund, warum sie immer weite Kleidung trägt

Die Sängerin wird nicht nur für ihre Musik, sondern auch für ihren Style gefeiert. In einem Werbespot verrät die 17-Jährige jetzt den traurigen Grund für ihren Stil.

Billie Eilish

Von SoundCloud auf Spotify: Bis vor wenigen Jahren hat die US-Amerikanerin ihre Songs auf der Plattform SoundCloud geteilt, woraufhin sie von Interscope Records entdeckt und unter Vertrag genommen wurde. Seitdem schreibt Eilish eine beeindruckende Erfolgsgeschichte: Spätestens seit sie den Soundtrack für die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ geliefert hat, ist die 17-Jährige in aller Munde – und das nicht nur in der Musik-, sondern auch in der Fashionszene. Viele lieben den unkomplizierten Style fernab der kommerziellen Sexiness und die lässigen Outfits der Sängerin, die offensichtlich wenig davon hält, sich an ungeschriebene Moderegeln oder Konventionen zu halten.

In einem Werbespot für den Unterwäschehersteller Calvin Klein spricht sie jetzt über die Hintergründe ihrer Outfits – und damit über Verletzlichkeit und Stärke. Im Video erzählt sie davon, dass sie schlicht Angst davor hat, nur für ihren Körper beurteilt zu werden. „Ich möchte nicht, dass die Welt alles über mich weiß. Deshalb trage ich weite Kleidung. So kann niemand Sachen sagen wie ‚Oh, sie ist schlank, sie ist nicht schlank, sie hat einen flachen Arsch, sie hat einen fetten Arsch‘. Es kann sich niemand einen Meinung bilden, weil niemand sehen kann, was unter der Kleidung steckt“, sagt sie.

#MYTRUTH #MYCALVINS

Ein Beitrag geteilt von BILLIE EILISH (@billieeilish) am

Das Video, das Billie Eilish auf ihrem Instagramkanal postete, erlangte innerhalb kürzester Zeit über 10 Millionen Aufrufe. Mit dem Statement in der Kampagne, die ganz unter dem Motto #ispeakmytruth steht, hat Eilish erneut eine Debatte über die Beurteilung von Frauenkörpern ausgelöst. Eine Diskussion darüber, wie sehr Frauen immer noch Beurteilung und Bodyshaming ausgesetzt sind.

Twitter-Userin @idontneedaxanny bringt die Debatte mit ihrem Statement auf den Punkt. Ihr Tweet wurde mittlerweile über 155.000 Mal geliked. Sie schreibt: „Ihr müsst ihren Style nicht lieben, aber zumindest verstehen, dass sie das Gefühl hat, sich auf eine bestimmte Art und Weise kleiden zu müssen, damit sie nicht sexualisiert oder gebodyshamed wird.“

 

Aktuell