Bikini oder Badeanzug - das ist hier die Frage

Während kühne Einteiler ihr Comeback feiern, brilliert der sexy Zweiteiler mit Retro-Charme und Glamour. Gefragt ist also ihr persönlicher Geschmack und die richtigen Tipps & Tricks für ihren Figur-Typ - egal ob für Bikini oder Badeanzug.

Baden in Bestform:

Wenn das Thermometer in immer größere Höhen steigt, ist der Wunsch nach Abkühlung nicht mehr weit. Wie jedes Jahr zur selben Zeit stellt sich die Frage: Was für ein Bade-Typ bin ich? Zuerst stellt sich die Frage des Badeortes - dem einen liegt eher der ruhige Stausee, dem anderen der City-Pool. Doch ganz egal wo man ins kühle Nass springt, Frau möchte natürlich eine gute Figur machen.


Und das gelingt natürlich mit dem passenden Outfit. Nicht nur der Schnitt zählt hier, auch die Wahl des Modells ist entscheidend. Denn nachdem Badeanzüge aus ihrem Exil endlich wieder in die Modewelt zurückgekehrt sind, gibt es noch mehr Optionen als zuvor. Hier finden Sie also nicht nur die üblichen Figur-Facts, sondern auch die heißesten Modelle an Bikinis und Suits der jetzigen Saison.

Bademode am Laufsteg

Eine Frage des Stils:

Natürlich Swimwear ist wieder Name schon verrät zum Schwimmen da. Dennoch versteckt sich hinter den meist in Hightech-Materialien gehaltenen Anzügen mehr als bloß Nutzen. Zuerst müssen Sie sich für den Einzeiler oder doch den Zweiteiler entscheiden. Um Ihnen diese Wahl leichter zu machen, hier die wichtigsten News zum Thema stilsicher Schwimmengehen:

Der Swimsuit:

Lange verpönt ist der Einteiler nun wieder zurückgekehrt und zeigt sich außergewöhnlich variantenreich. Statt früher, wo Badeanzug gleich Figur-Mogler war, verkörpert der Suit heute sexy Understatement. Ganz nach dem Motto, ich muss nicht alles zeigen um toll auszusehen, geizt er bewusst mit gewissen Reizen und setzte dafür andere umso spektakulärer in Szene. Hinzu kommt, dass er sich nicht mehr monoton präsentiert, sondern mit auffälligen Prints und Cuts begeistert. One-Shoulder-Modelle sind ebenso keine Ausnahme wie tiefdekolletierte Neckholder-Suits. Auch bei den Drucken ist man phantasievoll: tropische Blüten in Neonfarben setzen hier einen Kontrast zu cleanen Farbkompositionen oder sogar Foto-Prints. Dazu fügen sich Raffungen, Drappierungen und Cut-Outs, die dem Einteiler Fasson verleihen.

Der Bikini:

Unter anderem ist es Ursula Andress im James Bond Klassiker „007 jagt Dr. No" zu verdanken, dass der Bikini zum ultimativen Sexsymbol avancierte. Doch nicht nur seine tiefen Einblicke sind Grund seines Erfolgs. Anders als der Suit bräunt es sich im kessen Zweiteiler natürlich viel effizienter. Meist kann man zwischen Unter- und Oberteil frei wählen und so seine perfekt-passende Kombination zusammenstellen. Aber abgesehen davon ist auch sein auffälliger Look diese Saison nicht zu verachten. Statt dem immergleichen Unicolor-Look besetzt man die sanften Stoffe nun mit opulenten Steinapplikationen oder versieht ihn mit Maschen und Metalldetails. Bei den Cuts geht es weiter, denn nicht nur der jetzt trendige Hüftschnitt mit Schlauchoberteil kehrt aus den 70ern wieder zurück, auch die Miederhosenform à la Marilyn Monroe. Hoch geschnitten und mit bustierartigen Oberteilen punktet er auf jeden Fall in Sachen Stil.

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Bikini Badeanzug

Figuren-Guide:

Mode kann viel und auch Bademode ist ein Profi wenn es darum geht den Body in Bestform zu präsentieren. Wir verraten Ihnen welcher Schnitt Sie zum Bond Girl macht.

Der athletische Typ:
Oben: Breite, tendenziell nach außen verlaufende Träger setzen einen schönen Kontrast zu Ihren eher breiten Schultern und sorgen für Ausgleich.
Unten: Betonen Sie Ihre Hüfte ruhig mit etwas femininem wie Rüschen oder Maschen. Achten Sie darauf, dass der Hüftausschnitt eher hinauf verläuft. So können auch Hipster-Hosen Ihre Beine strecken und dabei formen sie noch einen schönen, runden Po.

Der Sanduhr-Typ:
Oben: Bei den Trägern sorgen breite Neckholder für den nötigen Halt - selbst bei üppiger Oberweite. Zudem zaubern sie ein wunderbares Dekolleté. Tief ausgeschnittene Badeanzüge punkten hier durch ihre Betonung der Taille, einem guten Halt oben und mit einem subtilem Unterteil.


Unten: Greifen Sie eher zum Taillen-Slip anstatt eines zu hüftig sitzendem. Er würde sonst die ausladenderen Hüften noch mehr betonen. Der Beinausschnitt sollte auch in jedem Fall höher sein, er lenkt den Blick auf Ihr Bein und kaschiert sogar ein kleines Bäuchlein. Monocolours oder gedeckte Farben schmeicheln Ihren Kurven und brillieren mit Eleganz.


Der normale Typ:
Oben: Ihre durchschnittliche Oberweite können Sie ruhig mit unterlegten Cups pushen. Dennoch gilt die Regel: weniger ist mehr. Ein Apfelbusen muss ja nicht unbedingt Größe Doppel-D haben um anziehend zu sein. Sollten Sie Triangel- oder Schlauch-Oberteile bevorzugen ist das natürlich auch möglich, nur achten Sie darauf, dass sei Ihr schönes Dekolleté nicht zu Unrecht in den Schatten stellen (hier gibt es nämlich auch leicht gepolsterte Varianten!).
Unten: Bei langen Beinen und flachem Bach sind niedrig geschnittene Hipsters ideal. Sie formen einen Knackpo und verlängern zudem den Oberkörper. Bei durchschnittlicher Beinlänge sind hingegen hüftig geschnittene Höschen mit schmalen Bändchen an den Seiten ideal. Sie verlängern das Bein optisch und man kann sie exakt auf den Beckenumfang einstellen. Badeanzüge sind hier ebenfalls eine schöne Alternative: gerade a-symmetrische Cuts oder Rüschen am Dekolleté schmeicheln Ihrem Figurtyp und wirken dennoch sexy.

Der androgyne Typ:
Oben: Sie sind der optimale Kandidat für die chicen Triangel-Bras. Denn die passen nur Frauen mit weniger Busen. Für mehr Fülle greifen Sie ruhig zu wattierten Cups oder werten Ihre Oberweite mit Rüschen und XL-Prints auf.


Unten: Sie können eigentlich alles tragen. Einzig hoch geschnittene Höschen lassen Ihre schlanken Beine noch länger erscheinen. Hüftige setzen hingegen eher den Bauch in Szene und formen einen runderen Po.

Der Birnen-Typ:
Oben: Um Ausgleich zu den Hüften zu schaffen, sollten Sie die Blicke nach oben lenken. Jegliche Eyecatcher wie Rüschen, Schmucksteine und Applikationen am Oberteil sind hier ideal und außerdem besonders chic.
Unten: Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass der Slip nicht bei den Hüften einschneidet. Eine gute Passform ist hier die halbe Miete. Während schmale Seitenbänder oder Maschen eher auftragen, kaschieren simple Cuts in dunklen Unicolours Ihre breiteren Hüften. Also lieber Hände weg von großen Mustern, sie tragen auf und lassen den ersten Blickfang-Effekt am Oberteil schwinden.

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