On-Off-Beziehungen sind schädlich für deine psychische Gesundheit

Das Fehlen von Stabilität kann zu psychischem Stress führen, sagt eine neue Studie.

Wir hatten sie alle schon: jene Beziehungen, die nie wirklich aus sind. Aber die auch nie wirklich fix sind. "On-Off"-Beziehung nennt man das gemeinhin - und die sind gar nicht so ungefährlich, sagt jetzt eine neue Studie.

Denn diese Art der (Nicht-)Beziehung kann erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Betroffenen haben, sagt jetzt eine neue Studie der University of Missouri in Columbia. Geht es nach der Studie haben schon 60 Prozent aller Erwachsenen eine On-Off-Beziehung erlebt. Im Unterschied zu stabileren Partnerschaften, zeichnen sich On-Off-Beziehungen durch öfteren psychischen Missbrauch, wenig Einsatz in die Beziehung und schlechtere Kommunikation aus. Das bedeutet auch: ein höheres Risiko für psychischen Stress, wie etwa Depressionen und Ängstlichkeit.

 

Eine On-Off-Beziehung charakterisiert sich außerdem dadurch, dass sich ein Partner/eine Partnerin weniger verpflichtet fühlt als der/die andere. Zusammengehalten wird sie also meistens dadurch, dass einer den anderen nicht verlieren will. Doch das Fehlen von Stabilität und Wertschätzung führt dazu, dass beide unsicher werden - und das kratzt auch am eigenen Selbstbewusstsein. 

Diese ungesunde Dynamik sei für niemanden gut, so die ForscherInnen. Deshalb müsse man sich die Gründe für ein Aus der Beziehung immer wieder in Erinnerung rufen, bevor man sich wieder auf die Beziehung einlässt. Dabei helfen klare Kommunikation darüber, was schief gelaufen ist und wie wahrscheinlich es ist, dass die gleichen Probleme wieder auftauchen werden.

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