Bewerber- Check im Web

Bevor Führungskräfte ein Bewerbungsgespräch halten, wollen Sie schon zuvor mehr Informationen über den Bewerber wissen. Der Trend geht hin zur Vorrecherche im Internet. Vor allem Google und Facebook werden bei der Mitarbeitersuche berücksichtigt.

Wenn Sie sich bei einem Unternehmen bewerben, dann sollten Sie gut darüber Bescheid wissen, was das World Wide Web über Sie weiß. Denn laut einer Studie des österreichischen Marktforschungsinstituts Makam nutzen bereits 59% der Führungskräfte das Internet um potenziellen Mitarbeitern auf den Zahn zu fühlen.

Mittlerweile lehnen schon 13 Prozent der heimischen Unternehmer Bewerber mehr oder weniger oft wegen ihrer Spuren im Web ab.

Facebook statt Xing

Dass die Suchmaschine Google (76% der teilnehmenden Befragten) als erstes zu Rate gezogen wird, ist keine Überraschung. Hingegen greifen Chefs für die Sammlung von Informationen eher auf Facebook (zu 52%) als auf das Karriereportal Xing (nur 36%) zurück. Der mögliche Grund: Anhand der Social Media-Seite kann die Führungskraft erfahren, ob sich der Mitbewerber privat anders als beruflich präsentiert. Deshalb am besten keine Partyfotos & Co. als Profilbild auf Facebook verwenden und sein Profil für nicht geaddete Freunde von vorne herein sperren!

Als weitere Bezugsquellen werden auch noch Twitter (15%), LinkedIn (9%) und StudiVZ (7%) genannt.

Laut der Makam-Studie nutzen 59% der Firmenchefs in Österreich das Internet zur Recherche über die Jobbewerber.

Am meisten werden Google und Facebook für weiterführende Informationen genutzt.

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