Beweis: Einhörner hat es wirklich gegeben!

Haben Einhörner tatsächlich unter uns geweilt? Forscher fanden nun Fossile, die darauf schließen lassen.

Heimlich haben wir es ja schon immer gewusst: Einhörner hat es wirklich einmal gegeben!

Das lassen zumindest neueste Fossil-Funde in Kasachstan vermuten. Forscher der russischen Tomsk Staats-Universität fanden dort einen gut erhaltenen Schädel eines Tieres, das starke Ähnlichkeiten zum Einhorn aufweist. Dabei handelt es sich um ein Tier der so genannten "Elasmotherien" ("Elasmotherium sibiricum" oder auch "sibirisches Einhorn"), das vor ca. 30.000 Jahren in der eurasischen Steppe lebte. Die Datierung lässt darauf schließen, dass sie somit auch Zeitgenossen des homo sapiens gewesen sein dürften, so fanden Forscher im Fachmagazin "American Journal of Applied Sciences".

Bisher ging man davon aus, dass diese Art schon vor über 350.000 Jahren ausgestorben war - also lange bevor der Mensch auf der Erde weilte.

Ein "falsches" Nashorn

Auch, wenn die Elasmotherien zur Familie der Nashörner gezählt werden, haben die historischen Tiere sehr viele Eigenschaften mit dem vermeintlichen "Fabelwesen" Einhorn gemein: So sitzt das Horn bei den Elasmotherien nicht am Nasenrücken, sondern an der Stirn der Tiere. Auch deren Statur ist, wie am Bild unten erkennbar, deutlich zierlicher, als die der Nashörner. Das Horn des Tieres ist ebenfalls deutlich schlanker als jenes, der uns heute bekannten Nashörner.

Fazit: Ja es gab tatsächlich Einhörner auf unserem Planeten und diese lebten sogar im gleichen Zeitalter wie der Mensch. Trotzdem: Mit den süßen und knuffligen auf Sternenstaub schwebenden Fabelwesen haben die haarigen Elasmotherien nur wenig gemein.

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