Bewegung im Winter – 3 mal Sport für Kleinkinder

Winter. Es ist kalt, ungemütlich und grau. Die Motivation sich zu bewegen hält sich in Grenzen und zuhause bleiben, sich (wenn es um 17 Uhr bereits stockfinster ist) mit einer Tasse Tee auf dem Sofa zusammenrollen und am besten Stranger Things zum dritten Mal durchschauen. Ja, das hört sich für mich nach einem großartigen Nachmittag an.

Seit Fynn in mein Leben getreten ist, sind diese Nachmittage jedoch eine Seltenheit und egal welches Wetter draußen ist, unsere Tage sind um ein vielfaches aktiver als sie zuvor waren.

Dem Zwerg ist es nämlich egal ob es regnet, stürmt und lediglich 5 Grad hat. Er will raus, sich bewegen, entdecken und überschüssige Energie abbauen – und im Grunde muss ich das auch wollen, wenn ich ein halbwegs ausgeglichenes Kind haben möchte, dass vor 23 Uhr schlafen geht.

Was tut man aber nun im ungemütliche matschigen Winterwetter, wenn der Spielplatz und der Park keine Option mehr sind?

Fakt ist, der Kleine müssen sich trotzdem bewegen und so habe ich mit Fynn über die letzten beiden Jahre einiges an Sport und Bewegungsideen ausprobiert und ein paar davon in unsere wöchentliche Routine integriert.

Wenn man mal anfängt zu suchen, findet man unzählige Möglichkeiten und Angebote, die Kids zu beschäftigen und sich zu bewegen.

Ich möchte euch heute von den drei Dingen berichten, die wir zurzeit machen um dem Winterblues und der kindlichen Langeweile entgegenzuwirken und hoffe dies ist für euch ein wenig hilfreich!

1. Schwimmen

Ja, Schwimmen und ja, im Winter. Ich weiß nicht, wie es mit euren Kindern so steht, aber meines kann von Wasser nicht genug bekommen und den Großteil des Sommers haben wir daher an Seen, im Bad oder auch nur im Planschbecken verbracht.

Wer ein wenig sucht, findet bestimmt ein Schwimmbad halbwegs in der Nähe und viele davon bieten mittlerweile Schwimmkurse für Kleinkinder an.

Die Vorteile vom Schwimmen kennen wir ja. Abgesehen von spaßig ist es nämlich auch gelenkschonend und wenn man ein wenig aufpasst und brav die Schwimmflügerl immer – wirklich immer – dabei hat, ein Sport, bei dem sich das Verletzungsrisiko eher in Grenzen hält.

Speziell für die Eltern mit sehr aufgeweckten und etwas wilderen Kamekazes – so wie mein Zwerg einer ist – ist dies also durchaus ein Vorteil.

Und wenn die Kinder früh schwimmen können, ist der nächste Strandurlaub auch gleich ein Stück weit entspannter.

Wir besuchen zur Zeit den Kurs im Simmeringer Bad (Link) und können ihn bis jetzt nur empfehlen!

2. Kinderturnen

Mit wesentlich weniger Aufwand verbunden als das Schwimmen ist sicher das klassische Kinderturnen.

Es werden keine speziellen Utensilien benötigt und danach muss nicht geduscht, geföhnt und in einer engen Kabine hantiert werden.

Nach einigen Fehlversuchen bei der Auswahl einer Kinderturngruppe, die zum Teil schlecht ausgerüstet, in zu kleinen Räumlichkeiten oder schlichtweg langweilig waren, sind wir nun bei der Sportunion Wien gelandet.

Im dritten Bezirk gibt es hier zwei Angebote, auch in den anderen Bezirken ist die Sportunion vertreten.

Hier werden eine Vielzahl an Spielen, Kletter- und Geschicklichkeitsübungen geboten und auch das Miteinander der Kleinen wird gut gefördert.

Am Anfang und am Ende jeder Einheit gibt es ein Spiel und das Aufbauen und Wegräumen der Geräte und Utensilien passiert gemeinsam.

Miene anfängliche Angst, mein Sohn würde das nicht mitmachen haben sich schnell gelegt, denn wenn alle mit dabei sind, fügen sich auch die Kleinen sehr schnell ein.

3. Kinderyoga

Die vielleicht exotischste Variante in diesem Beitrag und auch für uns noch recht neu ist das Kinderyoga.

Darauf gestoßen hat mich die wunderbare Miriam von KIMIYO, welche neben regelmäßigen Kursen in Salzburg auch tolle Einzelevents bietet und wunderschöne, nachhaltige Kinder-Yogamatten produziert.

Speziell für unruhige Kiddies ist diese Sportart eine tolle Möglichkeit ein wenig Ruhe in den Alltag zu bringen – die Yogis unter euch können das bestimmt nachvollziehen ;)

Mehr über Miriam und Yoga für Kinder findet ihr auf meinem Blog und zudem hat sich heute ein dort ein besonderes Goodie versteckt!

Die liebe Miriam hat mir nämlich freundlicher Weise zwei ihrer tollen Matten zu Verfügung gestellt, die ich in den nächsten beiden Wochen auf Facebook an euch verlosen darf.

Unbedingt auf dem Blog vorbeischauen und mitmachen!

 

Mein Name ist Katharina.
Ich bin kreative Chaotin, Bloggerin und stolze Single-Mama vom kleinen Fynn! Nach einem fünf Jahre langen Ausflug ins schönen Antwerpen nennen wir nun wieder Wien unser Zuhause.

Das Leben explodiert in unserem kleinen Heim jeden Tag und darüber berichte ich auf meinem Blog.

Mehr Geschichten auf Katharinas Blog www.katharinagustaf.com

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