Berufstätige Mütter

Leider gilt noch immer weitverbreitet die Meinung, dass eine Mutter ihrem Kind schadet, wenn sie zu früh arbeiten geht - geschweige denn, vielleicht auch noch gerne arbeitet. Doch mit diesen Vorurteilen wird nun aufgeräumt ...

Arbeiten oder nicht arbeiten? Oft stehen Mütter vor dieser schwierigen Entscheidung bzw. haben vielleicht aus finanziellen Gründen gar nicht die Wahl, ob sie wieder arbeiten gehen sollen oder nicht. Leider herrscht noch immer das Vorurteil, dass berufstätige Mütter Rabenmütter sind und deren Kinder darunter leiden, was häufig ein schlechtes Gewissen bei den Mamas hinterlässt.

Doch eine Studie der New Yorker Columbia University räumt mit diesen Vorurteilen auf, denn - im Gegensatz zu anderen Studien, die meist die negativen Seiten der Berufstätigkeit von Müttern betonten - die durch den Beruf bedingte Abwesenheit hat durchaus auch positive Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes. So sind berufstätige Mütter psychisch gesünder, nehmen positiven Einfluss auf das Familienleben und unterstützen die Haushaltskassa.

Dass berufstätige Mütter keine Rabenmütter sind, besagt auch eine Studie der University of Texas, welche zu dem Ergebnis kommt, dass nicht die Quantität der Zeit, die die Mutter mit ihrem Kind verbringt, ausschlaggebend ist, sondern vielmehr die Qualität. So betreuen berufstätige Mütter ihre Kinder oftmals sogar aufmerksamer, da sie die Zeit mit ihrem Kind bewusster erleben möchten.

Ideal wäre ein 30-Stunden-Job, so die Studie der New Yorker Columbia University, da so genug Zeit für die Familie bleibt und trotzdem das Haushaltseinkommen unterstützt wird, um sich z.B. eine bessere Kinderbetreuung leisten zu können.

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