Berlin Insider: Das sind die Fashion- und Food-Hotspots

Während der Fashion Week waren zwei Bloggerinnen für uns unterwegs und zeigen uns nun ihre liebsten Orte in Berlin.

Die Bloggerinnen von LesFactoryFemmes waren für die WIENERIN.at auf der Fashion Week in Berlin unterwegs und haben ihre Eindrücke für uns eingefangen. Zum Abschluss gibt es einen Insider Guide für die deutsche Hauptstadt.

Wir sind wieder zurück aus Berlin und lassen gerade alles Revue passieren. Die letzte Woche war voll von Eindrücken, Emotionen und vielen zurückgelegten Kilometern. Gleich nach unserer Landung in Berlin ging es zu unserer ersten Show im Kronprinzenpalais - MAILAIKA RAISS - sie nahm uns mit an einsame karibische Strände und verzauberte uns mit ihrer eleganten und doch rebellischen Kollektion. Am Mittwoch waren wir beim Styling Portal ZALON von Zalando zum Pressefrühstück geladen und haben herzlich mit Barbara Becker gelacht, die in ihrem Modetalk mit viel Humor punktete. Danach ging es weiter ins Soho House, wo FOSSIL seine Kollektionspräsentation hatte. Sowohl die Location hat uns überzeugt als auch auch die Neuheiten von Fossil - mehr Technologie mit den Q Wearables wartet auf uns und es geht alles in Richtung Personalisierung. Von dort aus ging es dann ins Erika-Heß Stadion zur REBEKKA RUÉTZ Show, wo die österreichische Designerin uns mit viel Opulenz und Rokoko Elementen durch ein Stück Tiroler Kunstgeschichte führte.

Donnerstag ging es morgens wieder ins Kronprinzenpalais zur wunderbaren MARINA HOERMANSEDER, die ihre Models aus einem Spiegelkabinett hervortreten ließ, wieder einmal mit ihrem Signature Look und dieses Mal zusätzlich mit Swarovskisteinen brillierte. Mittags waren wir bei der Show von DIMITRI im Erika-Heß Stadion eingeladen und erfreuten uns an Entwürfen, die pure Weiblichkeit ausstrahlten. Die Drapierungen und Cut-Outs der Kleider erinnerten an die der Göttinnen des antiken Griechenlands, woher der Designer ursprünglich stammt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause vor dem Zelt ging es auch schon wieder rein um LENA HOSCHEKs Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion zu bewundern, die dieses Jahr von Matrosen auf hoher See inspiriert war.

HOTSPOTS BERLIN

WHERE TO SHOP FOR STYLE

Melampo

In der Linienstraße 54 findet ihr Melampo, einen Shop der auf Familientradition wert legt. Die italienischen Geschwister Lulú, Anna und Bruno Poletti entstammen einer Familie von Textilfabrikanten und können sich so einem reichen Erfahrungs- und Inspirationsschatz bedienen. Die Liebe zur Mode und zum Handwerk wurde den Poletti´s förmlich in die Wiege gelegt. In ihrem Berliner Store findet ihr Fashion die Opulenz und Minimalismus kunstvoll vereint. Aufwendige Schnittkonstruktionen dominieren in ihrer Kollektion und versichern dadurch einen unverwechselbaren Look, der uns eine willkommene Abwechslung zum Mainstream bietet.

Starstyling

Definitiv ein Hotspot, wenn man auf ausgefallene Mode steht! In der Mulackstraße 4 eröffneten Katja Schlegel und Kai Seifried vor 16 Jahren ihren Laden, der viele Unikate, die an die Nu Rave Ära erinnern, aber auch tragbaren Stücken einen Platz lässt. Ein komplett Outfit wäre vielleicht vielen too much aber ein Statement Piece kann niemals schaden.

WHERE TO EAT IN STYLE

Kantine Kohlmann Restaurant+Bar

Hier wird zuerst diniert und danach geht´s stilvoll nebenan in die Bar. Das Restaurant der Kantine Kohlmann befindet sich mitten im derzeit gefragtesten Viertel Berlins, in Kreuzberg. Die großen Rundbogenfenster lösen die Grenze zwischen Innen und Außen auf und bilden damit eine halbintime Zone. Petrolfarbene Materialien stoßen hier auf hochglänzende marokkanische Fliesen und werden durch Vollholzelemente, sowohl an der Decke als auch in Form von Möbeln beruhigt und lassen die Raum alles andere als kühl wirken. Die Bar der Kantine Kohlmann hingegen erstrahlt in sattem Grün und zeigt eine moderne Interpretation eines Gentlemen Clubs, dass mit Chesterfield-Sofas zum Cocktail einlädt.

District Mot: Saigon Street Food

Tja ihr Lieben, wer gerne mit den Händen isst und ausgefallene Speisekarten mag, der ist hier richtig. Das Ambiente schreit nach Little China in NYC. Die Kellner sind gestresst, jagen dich zum Tisch und wollen kein Deutsch reden, obwohl wir in Berlin Mitte sitzen. Aber es ist definitiv ein Hotspot Lokal, dass ihr besuchen solltet. Das Essen ist super lecker, die Preise top und der gestresste Keller passt zum Konzept des Restaurants. Mit Little China, meinen wir wirklich wortwörtlich Little China. Bunte Plastikhocker, glitzernde Fahnen und Leuchtkugeln, Klopapierrollen statt Servietten auf dem Tisch und rote Chillischotten-Ketten geben einem auf sehr skurrile Art und Weise ein heimeliges Gefühl. Man fühlt sich da einfach gleich wohl und ist, obwohl man neben einer relativ gut befahren Straße sitzt, komplett abgeschottet.

Und wir wollen euch nicht die schönen Fotos von der Homepage zeigen, sondern Bilder von anderen Plattformen im Netz:

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