Bereits über 150.000 Unterschriften für Einführung des Rauchverbots

Die Krebshilfe startete eine Unterschriftenaktion für das Rauchverbot "Don't Smoke". Der Andrang ist riesig.

Die Österreichische Krebshilfe startete am Montag die Online-Petition "Don't Smoke" – als Reaktion darauf, dass sich ÖVP und FPÖ bei den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt hatten, beim bereits beschlossenen absoluten Rauchverbot in der Gastronomie ab Mai 2018 einen Rückzieher zu machen. Das passt den Menschen in Österreich jedoch offenbar gar nicht.

Die Abstimmung für ein Rauchverbot, die hier online ist, erfreut sich eines großen Andrangs. Am Mittwochmorgen sind bereits über 150.000 Unterschriften eingegangen. Die Zahlen steigen rasant. "Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie zählt in Europa mittlerweile zum Standard, dem Österreich noch immer hinterher hinkt. Mit einer Aufhebung der 2015 beschlossenen Novelle des Tabakgesetzes geht Österreich weiterhin als „Europas Aschenbecher“ keinen neuen Weg. Es ist völliger Irrsinn, die endlich begonnene Trendwende jetzt plötzlich wieder umzukehren und nachhaltig zu vernichten", heißt es dazu im Petitionstext.

Zum Vergleich: die FPÖ-Petition "Nein zum absoluten Rauchverbot" auf der gleichen Plattform zählt knapp über 500 Unterschriften.

Aktuell