Begonien

Die Begonie ist eine der artenreichsten und beliebtesten Zimmer- oder Gartenpflanzen. Rund 1.000 Arten gibt es weltweit von dem üppig blühenden Gewächs. Die anspruchslose und damit pflegeleichte Pflanze erfreut Blumenfreunde den ganzen Sommer hindurch mit ihren bunten Blüten.

Begonien sind bereits seit mehr als 100 Jahren im Blumenhandel erhältlich. Sie gehören zur Familie der Schiefblattgewächse und eignen sich als Zimmer- sowie als Beetpflanze. Sie blühen von Mai bis Oktober, die Farbpalette der Blüten reicht von Gelb-, über Orange- und Rosa- bis hin zu Rottönen. Je nach Art sind die Blüten zart und klein oder groß und kräftig.


Standort
Die Begonie bevorzugt einen halbschattigen Standort. Zu viel Sonne kann ihren Blüten und Blättern schaden. Egal ob im Beet oder im Blumenkasten, beim Einsetzen sollte ein Mindestabstand von 20 bis 25 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten werden.


Pflege
Die üppig blühende Pflanze kommt ursprünglich aus subtropischen Gebieten. Auch in heimischen Gefilden sollte deshalb darauf geachtet werden, dass Begonien erst nach dem letzten Frost (am besten erst im Mai) ins Freie gesetzt und vor dem ersten Frost im Herbst wieder in die Wohnung geholt werden. Temperaturen unter 16°C sind der Begonie bereits zu kalt.
Topfpflanzen können in der Wohnung überwintern. Wurden Begonien in ein Beet gepflanzt, sollten die Knollen noch vor dem ersten Frost ausgegraben und möglichst trocken in der Wohnung aufbewahrt werden.
Achten Sie auch beim Gießen darauf, dass das Wasser nicht zu kalt und möglichst kalkarm ist. Vor allem im Sommer muss die Pflanze oft gegossen werden, Staunässe verträgt sie allerdings nicht. Während der Blütezeit können die Pflanzen außerdem alle zwei Wochen gedüngt werden. Verblühtes immer rasch entfernen.

Vorsicht, giftig
Für kleine Tiere wie Hamster, Hasen, Meerschweinchen und andere Kleinsäuger, aber auch für Katzen, Hunde und Vögel können Begonien giftig sein und verursachen Erbrechen und Durchfall.

Mehltau
Begonien sind anfällig für echten Mehltau, der durch Pilzsporen übertragen wird. Er ist leicht erkennbar an dem weißlich-mehligen Belag an beiden Seiten der Blätter. Kann zum Absterben einzelner Pflanzenteile führen – betroffene Stellen entfernen und Pflanze mit speziellen Gegenmitteln behandeln.

Aktuell