Beerenstark

Klein, rund und bunt: Beeren sind nicht nur wahnsinnig lecker und schön anzusehen, sondern auch noch enorm gesund. Nur drei Portionen Heidelbeeren pro Woche sollen bereits das Herzinfarktrisiko erheblich senken. Wir verraten mehr über die Heilskraft der Beere.

Warum sind Beeren so gesund?

Lecker, gesund und gut für die Abwehrkräfte: das sind nur wenige der vielen Gründe, weshalb man Beeren als fixen Bestandteil in die individuelle, gesunde Ernährung einplanen sollte.

Schon immer gelten Beeren als Nahrungs- und Heilpflanzen, egal ob Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Stachelbeere, oder Johannisbeere.

Der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt, sowie reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe machen die kleinen runden Dinge zu absoluten Gesundheitsbomben!

Heidelbeeren

Heidelbeeren sind absolute Vitamin-E Bomben und wirken entzündungshemmend. Zudem fördert das im blauen Farbstoff enthaltene Anthocyan (der zu einer großen Gruppe von pflanzlichen Wirkstoffen, den Flavonoiden, zählt) die Blutbildung durch Eisen und Vitamin C. Forscher der University of East Anglia in Norwich haben zudem bewiesen, dass ein erhöhter Verzehr der Heidelbeeren das Risiko eines Herzinfarkt im späteren Leben deutlich senken.

Holunderbeeren

Roh sind Hollerbeeren zwar giftig, aber als Marmelade, Saft, gebackene Nachspeise oder Suppe kaum wegzudenken aus der Naturheilkunde. Sie sind es schließlich, die gegen Stress helfen und vor Erkältungen schützen.

Holler enthält einen überaus hohen Anteil an B-Vitaminen, weshalb sie de Nerven stärken. Gleichzeitig ist aber auch Vitamin C in Hülle und Fülle vorhanden, was unter anderem das Immunsystem stützt.

Die Bioaktivstoffe des Holunders stecken vor allem in der dunklen Farbe, die schließlich dafür verantwortlich sind, weshalb man der kleinen runden Frucht eine schleimlösende und schmerzlindernde Wirkung nachsagt.

Schwarze Johannisbeere

Die schwarze Johannisbeere zählt unter der Beeren-Community zu den gesündesten. Sie sind es nämlich, die dreimal so viel Vitamin C enthalten, wie die gleiche Menge an Zitronen. Deshalb stärken sie das Immunsystem, kurbeln die Blutbildung an und fördern den Knochenaufbau und einen gesunden Kreislauf. Aber auch die rote Schwester der Johannisbeere ist überaus gesund und lecker.

Cranberry

Unbestritten ist auch die heilsame und gesunde Wirkung der Cranberry. Das gesamte Wohlbefinden wird durch ihren Verzehr gesteigert und Harnwegserkrankungen minimiert. So kann man Entzündungen, die durch die Echerichia Coli Bakterien ausgelöst werden, vorbeugen. Diesen positiven Einfluss auf die Harnwege lässt sich bei keiner weiteren Frucht in diesem Ausmaß nachweisen.

Ob als Fruchtsaft, Nektar, Aufstrich oder getrocknet; Cranberries schmecken und wirken immer!

Himbeeren

Rosa, süß mit leicht säuerlichem Geschmack; so lieben wir die Himbeere. Aber nicht nur deshalb! Denn die Himbeere enthält viele wertvolle Mineralien, wie etwa Kalium, Eisen, Phosphor und Magnesium. So wird etwa die Knochenbildung angeregt. Die Säuren und Gerbstoffe sorgen für eine gute Verdauung, ebenso wie die Brombeere dies überaus effektiv bewirkt!

Ein frischer Himbeersaft lindert Halsschmerzen und Heiserkeit.

Interessant ist, dass in der Botanik die Erdbeere, Himbeere, Holunderbeere, Wacholderbeere und Vogelbeere gar nicht zu den Beeren zählen!
Wussten Sie aber, dass zu Beeren unter anderem Bananen, Datteln, Kiwis, Papayas und Melonen zählen?
Ebenso wie Paprika, Tomaten, Aubergine, Avocados und Tollkirschen.

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