Beautyproblem Riesenpickel

Als gäbe es nicht schon genug Stress auf der Erde, fallen auch noch regelmäßig Beautyprobleme vom Himmel. Lassen Sie sich von Pickeln, Haarausfall & Co nicht aus der (Umlauf-)Bahn werfen. Wir verraten, was hinter den Pannen steckt. Und was Sie tun können, um bald wieder in aller Schönheit durchzustarten. Diesmal: Lästige Wimmerln.

Die Ursache:
Die Gleichung ist einfach: Verstopfte Pore + Entzündung im Gewebe = Pickel. Ein einzelner ist noch kein Drama. „Aber ab 20 bis 30 Pickel pro Gesichtshälfte spricht man von Akne", so Dr. Jolanta Schmidt, die auch die Akne- und Kosmetikambulanz am AKH Wien leitet. Dazu kommt es durch ...
- Veranlagung & Hormone. Es liegt in unserem Erbmaterial, ob wir betroffen sind oder nicht. Männliche Hormone können zusätzlich als Trigger wirken (z. B. in der Pubertät oder im Wechsel). Wenn jenseits der 30 Akne auftritt, kann das auch auf eine ernste hormonelle Störung hindeuten.
- Chronischer Stress. „Er bewirkt eine Ausschüttung der Hormone Cortisol und Prolaktin, die Akne ungünstig beeinflussen", weiß Dermatologin Dr. Jolanta Schmidt.

Die Lösung:
- Peelen. Jeder Mitesser kann sich in einen Pickel verwandeln. Regelmäßige Peelings beugen vor. „Gegen die Verhornungsstörung helfen auch Produkte mit Vitamin-A-Säure", erklärt Dr. Jolanta Schmidt.
- Cremen. Bei vereinzelten Unreinheiten hilft eine leichte, entzündungs-hemmende Lotion mit Zink. Wird's schlimmer, kann ein Dermatologe antibiotische Cremes und Antibiotika zum Schlucken verschreiben. In argen Fällen kommen starke Medikamente zum Einsatz - die aber heftige Nebenwirkungen haben können.

Die No-Gos:
- Zu viel Sonne. „UV-Strahlung bewirkt eine stärkere Verhornung der Haut. Zwei Wochen nach dem Sonnenbad gibt's einen Akne-Schub", so Dermatologin Dr. Jolanta Schmidt.
Fettige Cremes. Sie verstopfen die Poren. Besser sind leichte, ölfreie Fluids. Das Gleiche gilt fürs Make-up.
- Selber Hand anlegen. Nur ein Dermatologe darf drücken, nicht die Kosmetikerin! Sonst können Entzündungszellen tiefer ins Gewebe wandern. Resultat: ein roter Punkt, der noch zwei bis drei Monate lang sichtbar ist.

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