Beautyproblem Haarausfall

Als gäbe es nicht schon genug Stress auf der Erde, fallen auch noch regelmäßig Beautyprobleme vom Himmel. Lassen Sie sich von Pickeln, Haarausfall & Co nicht aus der Bahn werfen. Wir verraten, was Sie tun können, um bald wieder in aller Schönheit durchzustarten. Diesmal: Haarausfall.

Die Ursache:

80 bis 100 Haare pro Tag zu verlieren, ist normal. Alles, was darüber hinausgeht und länger als drei Monate dauert, gilt als Haarausfall", sagt die Wiener Dermatologin Dr. Jolanta Schmidt. Sie unterscheidet zwei Artenvon Haarausfall:

  • den hormonell-erblichen, der im Scheitelbereich angesiedelt und gegen den man wenig unternehmen kann (darunter leiden aber nur wenige Frauen).
  • Und den diffusen Ausfall, der den gesamten Kopf betrifft. Er lässt sich meist gut behandeln, wenn man die Ursache (er-)kennt. Als da wären:

Mögliche Ursachen:

  • Vitalstoffmangel. Meist ist es ein Mangel an Eisen, Folsäure oder Vitamin B. Dieser tritt z. B. bei Vegetariern auf, aber auch bei entzündlichen Magen-Darm-Krankheiten. Oft sind auch Crash-Diät-Fans betroffen.
  • Hormone. Der Haarausfall paart sich mit Müdigkeit? Dann liegt vielleicht eine Schilddrüsen-Unterfunktion vor. Aber auch hormonelle Schwankungen während oder nach einer Schwangerschaft können ein Grund sein.
  • Krankheiten & Stress. Auch Infektionskrankheiten, Medikamenten-Einnahme und chronischer Stress können vorübergehend Haare kosten.

Die Lösung:

  • Ab zum Arzt. „Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über Mangelerscheinungen und mögliche Krankheiten", so Dr. Jolanta Schmidt.
  • Nährstoffe schlucken. Vitamin B, Vitamin H (Biotin), Kalzium, Folsäure und Aminosäuren sind besonders wichtig für gesundes Haar. Man kann sie über Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke substituieren. Es dauert allerdings zwei bis drei Monate, bis sich erste Verbesserungen zeigen.

Die No-Gos:

  • Übertriebene Hygiene. „Waschen Sie Ihre Haare nur alle 4-5 Tage", meint Dr. Schmidt. Sofern keine Probleme mit der Kopfhaut vorliegen, reicht dazu ein mildes Babyshampoo.
  • Zerren und Reißen. Bitte nur sanft bürsten und föhnen. Entwarnung gibt's dafür beim Haarefärben. „Das hat keinen Einfluss auf das Haarwachstum", erklärt die Dermatologin.

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