Beach & the City.

Für das perfekte Sommerfeeling müssen Sie nicht nach Ibiza oder Capri fliegen. Ein paar U-Bahn-Stationen tun’s auch.

Die Sonne brennt auf der Haut, der Sand kitzelt zwischen den müden Zehen und in der Hand wartet ein kühler Cocktail darauf, geschlürft zu werden. Für das perfekte Sommerfeeling müssen wir nicht nach Ibiza oder Capri fliegen. Ein paar U-Bahn-Stationen tun’s auch.

Text Tanja Amann Fotos Peter M. Mayr

Die Sonne brennt auf der Haut, der Sand kitzelt zwischen den müden Zehen und in der Hand wartet ein kühler Cocktail darauf, geschlürft zu werden. Sonnenanbeterinnen sitzen in Bikinis in
Liegestühlen. Schlürfen ihre Drinks, beobachten Kinder, die im Sand buddeln. Sonnenbebrillte Typen klopfen in ihre Laptops, während sie sich die Badehose zurechtzupfen. Im Rücken die Ringstraße, vor den Augen der Donaukanal. Auf Hollywoodschaukeln schlenkern lässig gekleidete
Stadtbohemiens durch den Nachmittag, und unter bunten Sonnenschirmen wird geschmust. Aus den Boxen säuselt Chill-out-Musik à la Café del Mar
und durch die Nase zieht der Geruch von Gegrilltem.

Das Großhirn schaltet um auf Ibiza-Feeling. Nur: Spanien ist ziemlich weit weg. Oder vielleicht doch nicht? Wir befinden uns mitten in Wien. Aber am Strand. Simpler Sand hat sich nämlich zu einem der Hauptdarsteller im städtischen Sommerprogramm entwickelt. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen
wird das feine Gestein in unzähligen LKW-Ladungen tonnenweise in die Stadt geschippert. Immer mehr Gastronomen präparieren ihre Freiluft-Flächen mit Sand, Liegestühlen, Strandkörben,Cocktailbars, Grill-Geräten,kleinen Pools sowie bunten Sonnenschirmen.
Besonderer Service an manchen Locations: Massagen. Auf Bambusliegen. Oder man verbiegt sich mitten in der City beim Freiluftyoga. Asien lässt
ebenso grüßen wie Mallorca oder Hawaii. Egal, wie die Kulisse im Detail aussieht, welche Musik die Strandsüchtigen entführt – er ist nicht mehr wegzudenken, der neue Metropolen-Trend: Strandbars mitten in der City.

Strandbar Hermann

Bei der Urania vorbei, gleich nach der Radetzkybrücke, ist der Abgang zum Hermannpark. Der Strand mit Blick auf den Donaukanal und die Skyline des 2. Bezirks am anderen Ufer vermittelt pures Strandfeeling am Wasser. Unter einem Riesenschirm befindet sich die Hauptbar, rund um das Strandareal, das mit Liegestühlen, Hollywoodschaukeln, Tischchen und Sonnenschirmen bestens ausgestattet ist, reihen sich noch eine Cocktailbar, ein Massagezelt, der DJ-Bus und kulinarische Ecken (Asiatisches wie Tepanjaki, aber
auch griechische Spezialitäten, Ciabattas, Eis, uvm.); sonntags kann ab 11 Uhr mittels Yoga der Organismus in Schwung gebracht werden (gratis, Handtuch/Yogamatte mitnehmen), auch eine kinesiologische Austestung ist möglich.

Noch mehr chillige Sand-Plätze in der Stadt finden Sie in der Juli-WIENERIN.

Strandbar Hermann im Hermannpark, hinter der Urania.
www.strandbarherrmann.at
.

Sand City auf dem Areal des Wiener Eislaufvereins,am Heumarkt.

www.sandcity-vienna.at

Badeschiff Wien, an der Donaukanallände, Höhe Schwedenplatz. www.badeschiff.at.



Vienna City Beach Club Neue Donau Mitte (Kaisermühlen).

www.vienna-city-beach-club.at .

Bade-Teich beim Austria Trend Hotel Böck Brunn, Wiener Straße 196, Brunn am Gebirge. www.100tage.com/sommer.

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