BB- vs. CC-Creams

Der Trend um Multitasking-Cremen ist ungebrochen. Letztes Jahr feierten die BB-Creams ihre Care-Hochzeit - heuer sind es die CC-Creams, die mit neuem Teint-Talent locken. Worin genau der Unterschied besteht und warum auch BB-Creams deshalb trotzdem ihre Berechtigung haben. Hier die Facts zu den neuen Care-Darlings.

Care im Wandel:

Letztes Jahr stellte man sich die Frage: Sind BB-Creams (zu deutsch "Blemish Balms") wirklich Wundercremen? Die Frage wurde schließlich mit einem "Ja" beantwortet. Entwickelt um nach operativen Eingriffen nicht nur Kaschierung, sondern auch ein gewisses Maß an Pflege zu spenden, erreichter der Multi-Care-Trend Europa in vollem Sturm.

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Coverstar: Die CC-Cream von Max Factor kombiniert Pflegestoffe mit einer hohen Deckkraft. Mit 9,7% Foundation-Pigmenten ermöglicht sie einen makellosen Teint im Nu. Der Pflegemix aus Gurkenwasser, Glycerin, Hagebutten-Extrakt und Sanddorn sorgt für eine perfekte Anti-Aging-Basis und der LSF von 10 schützt gleichzeitig vor der Sonne. Um ca. € 13,99.

Heuer erobert eine neue Miracle-Mixtur die Beauty-Welt: die CC-Cream. Der Grund dafür ist plausibel und einfach.
Während BB-Creams in erster Linie auf einen perfekten Teint abzielen, der mehr oder weniger, ausschließlich mit akuten Problemen wie Hautunreinheiten, Trockenheitsfältchen und leichten Irritationen zu kämpfen hat, zielen die CC-Creams auf schwerwiegendere Probleme ab.

Erster und wahrscheinlich wichtigster Ankerpunkt ist langfristiges Anti-Aging. Denn die "Complexion Correction"-Creams oder auch "Colour Correction Cremes" wurden für Ansprüche entwickelt, die wie ihr Name schon verrät - komplexer sind.

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Der Strahlestar: Die "Superdefense CC Cream" von CLINIQUE wurde mit einer speziellen Farbkorrektur-Technologie entwickelt. Dank dieser komplexen Textur erhält der Teint im Nu Frische, Fahlheit wird sofort ausgelöscht. Das Geheimnis sind unter anderem mikrofeine Perlen, die das Licht einfangen, brechen und mehrdimensional streuen. Zudem werden Linien dadurch unsichtbar gemacht. Über längere Anwendung verspricht diese Formulierung außerdem eine prallere und glattere Haut - langkettige Hyaluronsäure, Trehalose und Sorbitol bindet dafür Feuchtigkeit in der Haut und wirkt aufpolsternd. SPF 30, Vitamin E und C sowie Rosmarin-Extrakt beweisen sich zudem als smarte Schutzpatronen gegen Antioxidantien. Erhältlich ab Anfang Juni um € 29,50.

Erfahren Sie mehr über den Unterschied zu BB-Creams auf Seite 2 >>

Der Unterschied:

Ausgehend vom Make-up oder Foundations, die darauf abzielen Hautunreinheiten abzudecken, entwickelte man BB Creams um etwas Pflege, Anti-Aging und Make-up-Komponenten in einer Tube zu vereinen. CC-Creams sollen darüber hinaus aber auch für eine langfristige Verbesserung der Hautbeschaffenheit sorgen - Thema wird der Hautton und natürlich auch Fältchen.

Anzuwenden ist die CC Cream daher wie eine klassische Pflege - nämlich regelmäßig. Denn nur so kann das Pflegepotential auch voll genützt werden.
Die Zielgruppe, für diese Cremen maßgeschneidert wurden, ist ebenso anspruchsvoller: Während BB-Creams auch für junge Haut ideale Pflegepartner sind, beläuft sich die Idealklientel von CC-Creams auf die etwas ältere Generation. Hier sollen ebenfalls kurzfristige Resultate den Hautton optimieren, diese aber mit der Zeit aber auch langfristig ausgeräumt werden.

Die Anwendung:

Wie man sie verwendet, ist Produktabhängig. Wird bei der einen CC-Cream das Thema Feuchtigkeit in den Mittelpunkt gerückt, ist es bei der anderen der fahle oder unregelmäßige Hautton. Klar ist aber, dass der Anti-Aging-Anspruch ein entscheidender ist. Egal für welche Variante man sich letztlich entscheidet.

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