Baumgartner reagiert auf Milborns Einladung, sein Frauenbild zu diskutieren

Die nächste Etape in der Diskussion um die Palmers-Werbung: Sechs Tage nachdem Corinna Milborn Felix Baumgartner in ihre Sendung "Pro & Contra" eingeladen hat, hat dieser nun auf Facebook reagiert.

Mit einer Reaktion von Seiten Baumgartners fand gestern die nächste Etappe rund um die Diskussion um eine sexistische Werbung des österreichischen Unterwäscheherstellers Palmers statt. Wie die Wienerin berichtet hattte, kritisierten mehrere Journalistinnen - darunter auch Puls 4-Moderatorin Corinna Milborn - ein Werbesujet, dass junge, nackte Frauen in einer heruntergekommenen Hütte auf dreckigem Boden darstellte. Felix Baumgartner schaltete sich darauf hin in die Diskussion ein, und führte sexistisch und wenig eloquent aus, dass Frau Milborn sich sicherlich nur echauffierte, weil sie eifersüchtig auf die angeblich schönen Models sei. "Bei der Figur auch kein Wunder", so der Wortlaut des Extremsportlers.

Diese sexistische Äußerung nahm Frau Milborn zum Anlass, um den für seine frauenfeindlichen Aussagen bekannten Extremsporter in ihre Puls4-Sendung "Pro & Contra" einzuladen, um über sein Frauenbild zu diskutieren. Sechs Tage später kam von Seiten Baumgartners nun Antwort auf Facebook.

Baumgartner will sich einer Diskussion stellen, hat aber einige Bedingungen. Aus Furcht vor befangenen Einspielern und einer unausgewogenen Darstellung, möchte er die Diskussion lieber auf Servus TV führen, dem er dank des gemeinsamen Nenners Red Bull beziehungsweise Dietrich Mateschitz offenbar näher steht als Milborns Heimatsender Puls 4. Diskutieren möchte er gerne mit einem Marketing-Verantwortlichen von Palmers und einem der sechs Models, die auf dem Plakat zu sehen waren.

Außerdem weist Felix Baumgartner in seinem Facebook-Posting auf die auf Puls4 ausgestrahlt Serie "Austria's next Topmodel" hin und stellt die These auf, dass eine austrahlte Folge "Austria's next Topmodel" so viel Sexismus verbreite wie alle Palmers-Plakate der letzten 100 Jahre. Er weist außerdem auf seine respektvollen Beziehungen zu Frauen hin und dass er kein Problem damit habe, zu Frauen aufzuschauen.

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