Ball der Debütanten

Newcomer gibt es wie Sand am Meer. Allerdings trennt sich schon beim ersten Album die Spreu vom Weizen.

Newcomer gibt es wie Sand am Meer. Allerdings trennt sich schon beim ersten Album die Spreu vom Weizen.

Text Julia Wagner Fotos Universal Music, fm-service, beigestellt

Amy Winehouse sollte ihr ­Leben lieber in den Griff bekommen, denn eine Reihe junger Sängerinnen könnte ihr demnächst den Rang ablaufen. Allen voran Duffy aus dem kleinen Kaff Nefyn in Wales, die mindestens ebenso viel Soul in der Stimme hat wie die Skandalsängerin. Als Jugendliche besaß die heute 23-Jährige nicht einmal eigene CDs, weil der nächste Plattenladen kilometerweit entfernt war. Also sah sie die alten VHS-Kassetten ihres Vaters, auf denen er 60er-Jahre-Shows mit den Beatles, Sandie Shaw oder den Walker Brothers aufgenommen hatte, unzählige Male an. Heute schwärmt auch Suede-Gitarrist und Produzent Bernard Butler von ihr: „Sie ist aufgewachsen, ohne eine Ahnung davon zu haben, was cool oder angesagt ist, was sie tun oder nicht tun und, vor allem, wie sie singen sollte.“ Vielleicht ist genau das die beste Voraussetzung für ein grandioses Debüt.

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