Babyblues ade

Die Geburt ist geschafft, das Baby da und eigentlich sollte das die schönste Zeit im Leben einer Neo-Mutter sein. Doch Ihnen ist nur zum Heulen zumute oder Sie wollen einfach nur noch im Bett liegen bleiben? Sie sind damit nicht alleine, mehr als die Hälfte aller Mütter sind betroffen. Was gegen Babyblues und Wochenbettdepression hilft.

Baby-Blues

So wird die häufigste und leichteste Form von Gefühlsschwankungen wenige Tage nach der Geburt genannt und betrifft mehr als die Hälfte der frischgebackenen Mütter. Während dieser Heultage kann es durch die Hormonumstellung zu kurzzeitigen Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Appetitlosikgeit u.ä. kommen, die aber rasch vorbeigehen und daher keinen Grund zur Sorge machen sollten. Mehr als die Hälfte aller Mütter sind betroffen.

Comic: Babyblues.

Wochenbettdepression

Die postpartale Depression ist durch ihre länger anhaltende Dauer und Intensität vom Baby-Blues zu unterscheiden. Viele Mütter trauen sich, durch die gesellschaftlichen Erwartungen, dass Neo-Mütter glücklich sein müssen, gar nicht darüber zu reden, wie Ihnen wirklich zumute ist. Doch man ist nicht alleine. Schwere Wochenbettdepressionen betreffen jede 6. Frau und es gibt jede Menge Hilfe.

Tipps zur Vorbeugung

  • Reden Sie offen über Ihre Gefühle, Ängste und Sorgen.
  • Überlegen Sie sich, wie stark ein Baby Ihr Leben verändert und tauschen Sie sich mit Ihrem Partner darüber aus.
  • Reihen Sie Prioritäten neu.
  • Lassen Sie sich besonders am Anfang von Verwandten und Freunden unter die Arme greifen. Sie müssen nicht alles alleine schaffen.
  • Auch Ihr Partner kann und soll Sie mit der Babybetreuung entlasten.
  • Seien Sie nicht zu streng mit sich und geben Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.
  • Vertrauen Sie darauf, dassSie sich in die Rolle als Mutter einleben werden.
  • Schließen Sie Kontakte mit anderen Müttern. Tauschen Sie sich gegenseitig aus.
  • Genießen Sie bewusst die schönen Momente mit Ihrem Baby.

Hilfe suchen

Quälen Sie sich nicht umsonst. Es gibt professionelle Hilfe. Trauen Sie sich darum zu bitten. Dabei ist es wichtig:

  • sich nicht zu verstecken und zu seinen Gefühlen zu stehen.
  • auch Ihre schlechten Gefühle zu akzeptieren.
  • sich Hilfe zu suchen, wenn Sie sie brauchen.
  • mit Ihrem Partner offen zu reden, um sich gemeinsame Lösungen zu überlegen.
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