Baby-Delfin stirbt in den Händen selfiesüchtiger Touristen

An einem argentinischen Strand starb ein Baby-Delfin, weil Touristen Selfies mit dem gestrandeten Jungtier machten.

Ein La Plata-Delphin starb vor kurzem an einem Strand in einem argentinischen Ferienort. Santa Teresita befindet sich 350 Kilometer südöstlich von Buenos Aires. Strandbesucher fanden das gestrandete Tier, streichelten es und machten Selfies damit. Das tragische Ergebnis dieser Szene: Der Delfin verendet inmitten der Badegäste.

Bei dem Tier handelt es sich den Berichten zufolge um die vom Aussterben bedrohte Delfin-Art Franciscana, der an der Atlantikküste vor Argentinien, Uruguay und Brasilien heimisch ist.


Tier starb an Wasserentzug

Umweltschützern zufolge starb das Tier an der starken Sonneneinstrahlung und an Wassermangel. Über soziale Netzwerke richten sich nationale und internationale Tierschutzorganisationen wie der Verein WWF nun mahnend an die Bevölkerung.

Eine argentinische NGO verfasste ein Statement, dass Besucher auffordert, Delphine zurück ins Meer zu tragen, sollten sie welche am Strand sehen.

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