B wie Basset Hound - was du über diese Rasse wissen musst

Zu welchen Menschen passt der Basset Hound? Auf was muss man achten? Wir haben die Antworten auf diese Fragen.

Ursprung
Der Basset Hound entstammt einer Kreuzung der „niederläufigen“ französischen Jagdhunde und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in England gezüchtet. Der Begriff „Basset“ kommt aus dem Französischen "bas“ und bedeutet "niedrig". Andere, weniger bekanntere, Bassetarten sind z.B. der „Basset Artesien Normand“ oder der „Basset fauve de Bretagne“.

Oft werden Basset Hounds auch als Hush Puppies bezeichnet. Diese Bezeichnung kommt durch eine Schuhfirma, die in den 50er Jahren boomte. Aufgrund der Bequemlichkeit der Schuhe wurde der Basset Hound zum Markensymbol und blieb bis heute erhalten.

Wesensmerkmale
Der Basset Hound gehört zur Jagdhunde-Gruppe der „Meutejäger“. Diese wurden ursprünglich dafür verwendet in einer großen Gruppe Wild hinterherzujagen und sollten deshalb untereinander möglichst verträglich sein. Das sorgt bis heute für eine hohe soziale Verträglichkeit unter Artgenossen. Im Zusammenleben mit dem Menschen bedeutet das allerdings auch, dass es viel Training, Geduld und Konsequenz erfordert mit einem Basset Hound zusammenzuleben. Denn durch die lange Zucht zum selbstständigen Arbeiten, schlummert noch immer ein gewisses Maß an Unabhängigkeit in ihnen und benötigt oft große Überzeugungskraft vom Menschen.

Körperliche Merkmale
Einst war der Basset ein arbeitsfreudiger Hund mit hoher Ausdauer und einer hervorragenden Nase und wurde jagdlich auch oft als Schweißhund eingesetzt. Von diesem Bild ist leider wenig übrig geblieben, wenn man sich die heutigen Ergebnisse der modernen Rassehundezucht ansieht: Viel zu kurze, krumme Beine, übertriebene Faltenbildung, zu lange Ohren und schwere Lefzen die Hängelider hervorrufen, sodass die Tiere neben Augenentzündungen oft nicht mehr richtig sehen können. Einem Körper mit einer Größe von 33 -38 cm fällt es einfach schwer, ein Durchschnittsgewicht von 25 Kilogramm zu tragen.

Beschäftigungsmöglichkeiten
Die ursprüngliche Aufgabe des einstigen Hasenjägers ist wirklich nur noch schwer vorstellbar. Zumeist wirken die Hunde zwar gelassen, jedoch werden sie durch ihren anatomischen Zustand massiv beeinträchtigt. Körperliche Auslastung im eigentlichen Sinne ist also nur bedingt möglich, vielmehr gilt es einen Basset Hound durch viel geistige Beschäftigung wie Nasenarbeit auszulasten.

Natürlich gibt es, wie immer, Ausnahmen und Hunde die nicht den erfahrungsgemäßen Eigenschaften entsprechen. Wir hoffen deshalb, dass ihr vielleicht die ein oder andere Einschätzung im Namen eures Hundes nicht persönlich nehmt.

Veranstaltungstipp:

Die richtige Hundeauswahl ist das wichtigste für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Deshalb bietet Martin Rütter DOGS Wien ein Beratungsgespräch (€ 29,-) an, bei dem die Möglichkeit besteht, gemeinsam herauszufinden welcher Hund am besten zu Euch passt.

Nach ihrem 2-jährigen Hundetrainer-Studium bei Martin Rütter in Bonn, leitet Conny Sporrer nun seit über 4 Jahren gemeinsam mit ihrem Team ihre eigene Hundeschule nach der Philosophie des „Hundeprofis“ in Wien. Bei DOGS werden aber vor allem die Menschen im richtigen Umgang mit ihren Hunden trainiert – Verständnis und Beziehung zwischen Hund und Halter spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile ist Conny selbst Dozentin für das DOGS Studium und gefragte Referentin und Fachautorin rund ums Thema Hund. www.martinruetter.com/wien

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