Aus für Netflix-Serie "Girlboss"

Nach nur einer Staffel ist die Geschichte von Real Life Girlboss Sophia Amoruso zu Ende.

+++ Achtung Spoiler! +++

Das Staffelfinale war ein klassischer, sanfter Cliffhanger. Sophias Modeimperium feiert die ersten großen Erfolge, ihre neue Website Nasty Gal ging gerade online, und das mit der tragischen Liebesgeschichte war auch nur so halb abgeschlossen. Alles bereitet den geübten Bingewatcher auf eine zweite Staffel vor, Netflix winkt aber ab. Nach nur einer Staffel ist Schluss für die Lebensgeschichte von Girlboss Sophia Amoruso, die in der losen Nacherzählung von Britt Robertson gespielt wird und Sophia Marlowe heißt.

Die echte Sophia hat das am Wochenende bestätigt. „Die Netflix Serie über mein Leben wurde also gestrichen. Ich bin stolz auf meine Arbeit, freue mich aber, meine Geschichte von hier an selbst zu kontrollieren. Es war eine gute Show und eine tolle Möglichkeit, mit großen Talenten zu arbeiten - ein Leben als Karikatur war aber schwer für mich, auch wenn es nur zwei Monate waren.“

Wenn man sich die Kritiken anschaut, ist das Ende nicht wahnsinnig überraschend. Auf RottenTomatoes bekommt Girlboss nur einen Score von 32%, wegen der „problematischen Protagonistin“, die Zeit war genervt und wir sind auch nicht besonders begeistert.

Amoruso selbst dürfte mit der Darstellung ihres Charakters ebenfalls nicht besonders zufrieden gewesen sein: „Ja, ich bin schwierig. Nein, ich bin kein Arsch. Nein, niemand namens Shane hat mich jemals betrogen. Ich freue mich darauf, die wahre Story der letzten Jahre eines Tages zu erzählen. Die Menschen lesen die Headline, nicht den nachfolgenden Widerruf, wie ich gelernt habe.“

Nach unzähligen neuen Serienstarts in den letzten Jahren, dreht Netflix gerade einen Haufen Serien den Saft ab. Sense8 und The Get Down werden nicht verlängert, für Marco Polo war schon 2016 Schluss.

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