Auf Zucker verzichten: 5 alternative Süßungsmittel und ihre Vor- und Nachteile

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Natürliche Zucker-Alternativen

Zucker befindet sich in über 70 Prozent der Nahrungssmittel, die zu unserem täglichen Leben gehören. Dass es dabei schwierig ist, die geeignete Menge zu konsumieren - für Frauen sind 6 Teelöffel pro Tag, das entspricht 24 Gramm empfohlen -, liegt auf der Hand. Tatsächlich nehmen viele von uns oft das Vierfache davon zu uns.

Und das hat Folgen: Hoher Zuckerkonsum wird mit unterschiedlichen ernstzunehmenden Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht - darunter Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, Speisen auch ohne herkömmlichen Haushaltszucker zu süßen. Wie stellen euch fünf Alternativen vor.

5 natürliche Zuckeralternativen:

Wenngleich die unten genannten Zuckeralternativen teilweise weniger Kalorien haben, ist auch hierbei ein bewusster, moderater Konsum empfohlen.

1. Dattelsüße

Das aus getrockneten, gemahlenen Datteln hergestellte Süßungsmittel ist besonders reich an Antioxidantien und Kalium, was es zu einer geeigneten Alternative zu Zucker macht. Dattelsüße enthält allerdings immer noch Fructose, was bedeutet, dass sie nicht die beste Wahl für all jene ist, die versuchen, ihren Blutzucker niedrig zu halten.

2. Ahornsirup

Eine weitere Zuckeralternative ist der Ahornsirup. Auch dieser beeinflusst den Blutzuckerspiegel sehr wohl, allerdings nicht annähernd so negativ wie Haushaltszucker. Da Ahornsirup überdies nicht so einen hohen Gehalt an Fructose aufweist, bringt er auch nicht die ungünstigen Eigenschaften des Fruchtzuckers mit sich.

Ahornsirup hat – je nach Grad – einen mehr oder weniger starken malzähnlichen Eigengeschmack und passt daher als Zuckerersatz nicht in jede Speise. Sehr gut passt Ahornsirup jedoch zu vielen Süßspeisen oder im Tee. Aber auch in herzhaften Rezepturen kann der Ahornsirup als Zuckerersatz eingesetzt werden, wie etwa in Dressings.

3. Honig

Honig ist eine der wenigen naturbelassenen Zuckeralternativen, die man leicht regional bekommen kann. Der süße Nektar ist reich an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren. Zudem wirkt er antibakteriell und entzündungshemmend. Der Zuckeranteil ist mit ca. 70 Prozent (zwischen 27 und 44 Prozent Fruchtzucker und zwischen 22 und 41 Prozent Traubenzucker) allerdings relativ hoch, weshalb Honig genau wie Haushaltszucker Zähne, Darm und die Bauchspeicheldrüse schädigen kann. Am besten also auch nur in Maßen genießen

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4. Reissirup

Um Reissirup herzustellen, wird der Reis zunächst gemahlen und gekocht, anschließend werden die festen Bestandteile des Reis herausgefiltert und die Flüssigkeit zu einem Sirup eingedickt. Reissirup findet vor allem in der asiatischen Küche Verwendung und weist kaum Eigengeschmack auf. Er ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Eisen und enthält Malz- und Traubenzucker. Da unser Körper diese erst in Einfachzucker umwandelt, bevor sie ins Blut gelangen, steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an.

Da Reissirup keine Fructose enthält, ist er auch für Personen mit Fructoseintoleranz geeignet. Darüber hinaus ist Reissirup glutenfrei. Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass in den Inhaltsstoffen nur Reis und Wasser angegeben sind - einige Produkte werden nämlich zusätzlich mit Zucker "gestreckt".

5. Birkenzucker

Birkenzucker ist ein weißes, kristallines Kohlenhydrat, das früher tatsächlich aus der Rinde der Birke gewonnen wurde. Heute stellt man das Süßungsmittel, das auch als Xylit bzw. Xylitol bekannt ist, zumeist aus Stroh, Getreidekleie und Maisspindeln her. Ein Vorteil dieser Zuckeralternative ist, dass sie auf rund 40 Prozent weniger Kalorien als Haushaltszucker kommt.

Zusätzlich beugt Birkenzucker Karies vor, weshalb er auch oft in der Kaugummi- und Zahnpastaherstellung Verwendung findet. Nachteil: Bei zu hohem Konsum kann Birkenzucker abführend wirken.

 

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