Auf dieser finnischen Ferieninsel sind Männer verboten

Das Leben im Patriarchat kann ganz schön anstrengend sein, wenn man eine Frau ist. Wer mal eine Pause braucht, kann bald Urlaub auf "SuperShe She Island" machen: Auf der Ferieninsel vor der finnischen Küste sind Männer nämlich verboten.

Die Idee zur SuperSheShe Island hatte Gründerin Kristina Roth während eines Erholungsurlaubs im kalifornischen Calabasas. Ihr sei aufgefallen, welchen Effekt Männer auf die gute Stimmung unter Frauen hätten. "Sobald ein süßer Typ ankam, haben alle Frauen Lippenstift aufgelegt," erzählt Roth in der New York Post. Auf der finnischen Insel soll männliche Anwesenheit die weibliche Entspannung nicht unterbrechen können. Roth beschreibt das Ziel ihres Resorts ganz einfach: "Hey, konzentrier dich auf dich selbst, lass deine Hormone bei Seite."


Also hat Roth die kleine, bewaldete Insel in Finnland gekauft. Und vielleicht dürfen irgendwann, in ferner Zukunft, auch ausgewählte Gentlemen die Insel besuchen. Erstmal gilt aber: Männer verboten. "Frauen müssen Zeit mit anderen Frauen verbringen und ihre Träume und Wünsche pflegen," sagt sie dem Independent. Ein weiteres Resort auf den Turks- und Caicosinseln ist ebenfalls in Planung.


Einen Urlaub auf SuperShe She Island muss man sich verdienen


Klingt himmlisch? Im Moment ist die Insel leider nur für Roths Freunde verfügbar. Im Juni soll das Resort aber offiziell eröffnen. Einfach wird die Buchung aber nicht werden - auch nicht für Frauen. Das bloße Vorhandensein einer Vagina oder Identifizierung als Frau reichen nämlich noch lange nicht, um die Vorzüge der männerfreien Zone genießen zu dürfen: Potentielle Besucherinnen müssen sich für eine exklusive Mitgliedschaft bewerben, bevor sie ihren Urlaub antreten dürfen. Dazu müssen sie einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie erklären, warum sie die SuperShe She Communitygroßartig finden. Besonders Ambitionierte können auch ein Bewerbungsvideo einsenden.


Ist das alles geschafft, gibt es luxuriöse Unterkünfte, atemberaubende Kulissen und Aktivitäten wie Yoga, Meditation, Kochkurse, Fitnesskurse und viel mehr. Wieviel der männerfreie Spaß kosten soll, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

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