Arme Kinder nutzen Facebook. reiche sind auf Instagram

Eine neue US-Studie zeigt auf, dass sich Kinder aus den unteren Schichten viel häufiger auf Facebook tummeln als Kinder, die finanziell besser abgesichert sind.

73 Prozent der Teenager in den USA zwischen 13 und 17 Jahren haben ein Smartphone, 83 Prozent haben Zugang zu einem Computer. Kein Wunder also, dass die Social Media-Plattformen boomen. 92 Prozent der Teenies gehen jeden Tag ins Internet, jeder zweite davon sogar mehrmals. So die Daten einer Studie des Pew Research Centers in den USA.

71 Prozent nutzen Facebook. Ein typischer Facebook-User in diesem Alter hat 145 Facebook-Freunde.

52 Prozent Instagram mit im Schnitt 150 Followern.

41 Prozent nutzen Snapchat.

33 Prozent sind auf Twitter.

33 Prozent nutzen Google+.

24 Prozent sind auf Vine.

14 Prozent sind bei Tumblr.

Wo sich die Jugendlichen am liebsten im Netz tummeln, hängt stark vom sozialen Status ab, wie die Ergebnisse zeigen. Denn bis zu einem Haushaltseinkommen von unter € 70.000 (74.999 Dollar) ist Facebook (zwischen 46 und 51 Prozent) haushoch Sieger auf der Beliebtheitsskala. Verdienen die Eltern mehr, dann liegt Facebook (35 Prozent) zwar nach wie vor in Führung, allerdings folgen dicht darauf Instagram (21 Prozent) und etwas dahinter Snapchat (12 Prozent).

Die Nutzung der Social Media-Kanäle lässt somit einen Rückschluss auf die Herkunft der Kinder zu. Das wiederum könnte dann möglicherweise irgendwann bei Bewerbungsgesprächen zum Thema werden ...

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