Arbeiten im Paradies.

Sommer, Sonne, Strand – für Otto Normalösterreicher nach vierzehn Tagen nur noch eine nette Erinnerung im Fotoalbum. Für vier Frauen, die aufs Retour-Ticket gepfiffen haben, ist es der neue Lebensmittelpunkt.

Sommer, Sonne, Strand – für Otto Normalösterreicher nach vierzehn Tagen nur noch eine nette Erinnerung im Fotoalbum. Für vier Frauen, die aufs Retour-Ticket gepfiffen haben, ist esder neue Lebensmittelpunkt. Die Welt hat viele Ecken an denen es sich lohnt, sich nieder zu lassen ...
TextMarion Genetti Fotos privat
Die Brautmoden-SchneiderinAnna Schimmel (39)lebt seit zehn Jahren in Auckland – gemeinsam mit ihrem Freund David und zweiKindern. Der WIENERIN berichtet sie über ihr Abenteuer Ausland.

Was hat Sie ausgerechnet nach Neuseeland verschlagen?
Ich wollte weg aus Europa, woanders mein Glück versuchen. Die Rahmenbedingungen, die ich mir gesteckt habe: Der Ort muss sicher sein, ich muss arbeiten und mich verständigen können. Und so bin ich ans andere Ende der Welt geflogen.
Wie sind Sie von den Einheimischen aufgenommen worden?
Sehr herzlich. Die Menschen hier sind wahnsinnig nett. Und: Erfolgsdruck ist für sie ein Fremdwort. Es gefiel mir, mich nicht mehr ständig beweisen zu müssen. Ich durfte endlich so sein, wie ich bin – solange ich höflich war und nicht lästerte. Klatsch und Tratsch sind im Pazifikstaat nämlich ein absolutes No-No.
Trotzdem hat Sie der Ehrgeiz gepackt und Sie haben eine Firma gegründet ...
Ja. Ich bin aufs Amt gegangen, habe mir eine Business-Card ausdrucken lassen, und schon war ich Unternehmerin.
Werden Sie für immer im Land der Kiwis bleiben?
Ich denke schon. Der einzige Grund für mich wegzugehen wäre, wenn der Meeresspiegel so stark steigt, dass das Wasser in meinem Garten steht.
Ob Kinder(hör)buch-Autorin.Olivenöl-Exporteurin oderProdukt-Managerin, der Weg ins ferne land macht vor keiner Berufsgruppe halt.Mehr interessante Geschichten in der Juni-WIENERIN.
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Anna Schimmel bei der Arbeit.





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