Arbeit am Monitor

Kaum ein Arbeitsplatz kommt heute noch ohne Computer aus. So praktisch das auch sein mag, stundenlange Bildschirmarbeit kann nicht nur zu brennenden Augen, sondern auch zu Gesundheitsschäden führen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Monitor ist nicht gleich Monitor, vor allem, wenn Sie ihn täglich für Textlayout und ähnliche Büroarbeiten verwenden. Hierfür sollten der Bildschirm mindestens 17 Zoll groß sein. Der Bildschirm sollte leicht dreh- und neigbar sein, damit Sie ihn an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

Monitore sollten eine maximale Helligkeit von 200 cd/m2 und ein maximales Kontrastverhältnis von 200:1 haben. Die Bildwiederholfrequenz sollte bei 15-Zoll-Monitoren 73 Hertz betragen, damit Sie kein Flimmern der Bilder wahrnehmen.

Pausen und richtiges Sitzen

Um Ihre Augen zu schonen, sollten Sie bei ununterbrochener Bildschirmarbeit alle 50 Minuten eine Pause von mindestens zehn Minuten. In dieser Zeit sollten auch nicht auf andere Displays blicken. Lesen Sie stattdessen beispielsweise einen ausgedruckten Text oder führen Sie ein Telefonat. Die Pause zählt übrigens nicht zu ihrer Pause, sondern gehört zur Arbeitszeit.

Nicht nur die Augen, sondern der gesamte Körper kann durch Bildschirmarbeit beeinträchtigt werden. Beschwerden durch falsche Körperhaltung können Sie durch richtiges Sitzen vermeiden. Dieses trägt auch dazu bei, dass Sie bei der Arbeit nicht so schnell ermüden. Sie sitzen dann richtig, wenn die Ober- und Unterschenkel sowie die Ober- und Unterarme einen 90 Grad-Winkel bilden. Die richtige Sitzhöhe können Sie folgend eruieren: Wenn die flache Hand im Kniegelenksbereich zwischen Sitzfläche und der Unterseite Ihrer Oberschenkel Platz hat, wenn Sie die Füße auf einer Fußstütze oder dem Fußboden aufstützen, dann sitzen Sie in der richtigen Höhe.

Spezielle Sehbehelfe

Wenn Sie auf eine Sehhilfe angewiesen sind, sollten Sie während der Arbeit am Bildschirm eine spezielle Bildschirmarbeitsbrille tragen, die auf die Distanz zum Bildschirm abgestimmt ist. Dies ist notwendig, da die Sehdistanz von 60-90 cm zwischen Auge und Bildschirm atypisch ist. Hat Ihr Augenarzt festgestellt, dass Sie eine Bildschirmarbeitsbrille benötigen, erhalten Sie einen Ausfolgeschein. Darüber müssen Sie den Arbeitgeber informieren, da er die Kosten für die Brille übernehmen muss, wenn Sie von Ihrer Tagesarbeitszeit mehrere Stunden ununterbrochen am Bildschirm arbeiten.

Der Monitor sollte dreh- und neigbar sein.

Die maximale Helligkeit sollte 200 cd/m2 betragen.

Das Kontrastverhältnis sollte maximal 200:1 betragen.

Legen Sie alle 50 Minuten eine Pause ein.

Achten Sie auf die richtige Sitzhöhe.

Menschen mit Sehbehinderung benötigen eine spezielle Bildschirmarbeitsbrille.

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