Apfelknödel

„Wenn man keinen Knödel isst, dann hat man den ganzen Tag Hunger“. Dieses alte oberösterreichische Sprichwort macht deutlich, wie wichtig Knödel in der heimischen Küche sind. In zahlreichen Variationen spielen sie mittlerweile oft die Hauptrolle am Teller.

1) Äpfel schälen, entkernen, halbieren oder vierteln, mit Zucker, Zitrone und Zimt bestreuen.

2) Trockengerm mit zerlassener Butter verrühren, die am Vortag gekochten und geschälten Erdäpfel fein reiben oder durch die Erdäpfelpresse drücken und mit allen übrigen Zutaten zu einem glatten, mittelfesten Teig kneten.

3) In einer feuerfesten Form 60 g Butter zerlaufen lassen, die Apfelstücke dünn mit dem Teig umhüllen, in flüssiger Butter drehen, in die Backform geben, zugedeckt ca. 1 Stunde aufgehen lassen und bei 170°C ca. 20 Minuten backen.

4) Die Zutaten für den Überguss verrühren, über die gebackenen Knödel gießen und weitere 15 Minuten fertig backen.

5) Die Knödel mit Zimt-Zucker-Gemisch bestreuen und servieren.

Tipp: In den Teig noch in Rum eingeweichte Rosinen und Zimt einmengen.
Mit Vanillesauce oder Vanilleeis oder Apfelsorbet vollenden.

Dieses und mehr Rezepte finden Sie in dem Buch „Knödelküche" (siehe Infobox links).

Teig
500 g gekochte, mehlige Erdäpfel, ca. 750 g brutto
150 g glattes Weizenmehl oder feines Dinkelmehl
50 g Butter
1 Ei
20 g Zucker
1 Packung Trockengerm
Prise Salz

3 bis 5 Äpfel (Cox Orange, Kronprinz, eher säuerliche Äpfel)
etwas Zimt, Zucker und Zitronensaft
ca. 60 g Butter

Überguss
250 ml Sauerrahm
2 Eier
30 g Zucker
20 g Vanillezucker
Salz 10 ml Rum

Das Rezept stammt aus folgendem Buch:

Knödelküche
Die 250 besten Rezepte von pikant bis süß
von Ingrid Pernkopf und Christoph Wagner
Pichler Verlag, € 24,95

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