Anti-Aging-Tricks

Für immer jung zu bleiben – das wär’s. Geht leider nicht, da durch die Verlangsamung der Zellteilung der Alterungsprozess voranschreitet. Wer allerdings auf Lebensstil und Umwelteinflüsse achtet, kann den Körper durchaus austricksen und sein biologisches Alter geringer aus das tatsächliche Alter halten.

Die Haut

Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Elastizität der Haut ab. Schuld daran ist eine Verlangsamung der Zellerneuerung. Ein übermäßiger Konsum von UV-Licht und Zigarettenrauch beschleunigen diesen Prozess zusätzlich.


Das Ergebnis: Falten und Altersflecken. Diese treten zuerst an jenen Stellen auf, die der Sonne ausgesetzt waren.


Was Sie tun können: Den Sonnenkonsum nicht übertreiben, einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Zigarettenrauch (aktiv und passiv) meiden, die Haut täglich eincremen und viel Wasser trinken.

Stoffwechsel

Ab 30 verlangsamt sich auch der Stoffwechsel um ungefähr drei Prozent pro Lebensjahrzehnt. Das bedeutet, dass entweder weniger Kalorien aufgenommen werden dürfen oder mehr Bewegung absolviert werden muss, um nicht zuzunehmen.


Das Ergebnis: Wer sich gleich viel bewegt und gleich viel isst, wird langsam dicker.


Was Sie tun können: Aktiv bleiben und mehr auf das achten, was Sie konsumieren. Vor allem bei Getränken und Süßem lassen sich leicht einige Kalorien einsparen.

Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder

Wer seine „Ausstattung" nicht regelmäßig verwendet, muss damit rechnen, dass diese brüchig wird bzw. an Elastizität verliert.


Das Ergebnis: Osteoporose bzw. Abnützungserscheinungen im Alter.


Was Sie dagegen tun können:Viel bewegen und auf ausreichend Kalzium und Vitamin D in der Nahrung achten. Das spielt schon in sehr jungen Jahren eine große Rolle, schließlich werden die Knochen bereits in der Kindheit aufgebaut. Kinder und Jugendliche sollten 1.200 mg Kalzium täglich aufnehmen, bei Erwachsenen ab 30 Jahren reichen 1.000 mg. Zur Orientierung: Ein Viertelliter Milch entspricht zum Beispiel 300 mg Kalzium, ein halber Liter Buttermilch 600 mg. Vitamin D wird einerseits bei Sonnenkonsum von der Haut gebildet, andererseits kann es über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu empfiehlt es sich zwei Mal pro Woche Fisch wie Heilbutt, Lachs oder Hering zu essen.

Weiter geht es auf Seite 2 mit der Muskulatur und dem Herz-Kreislaufsystem.

Die Muskulatur

Die Muskeln sind bei Menschen zwischen 20 und 30 Jahren in Topform, danach werden sie konstant abgebaut. Denn die Anzahl der Muskelfasern verringert sich, aber es wird zugleich auch mehr Fett und Wasser in den Muskeln eingelagert.


Das Ergebnis:
Weniger Kraft


Was Sie tun können: Sich mindestens drei Mal pro Woche sportlich betätigen. Ideal ist eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining. Der Konsum von Eiweiß über die Nahrung unterstützt den Muskelaufbau.

Herz-Kreislauf-System

Auch das Herz wird mit zunehmendem Alter weniger leistungsfähig und der Blutdruck steigt. Bei schlechten Lebensgewohnheiten verengen auch die Herzkranzgefäße.


Das Ergebnis: Das Risiko von Bluthochdruck und Herzinfarkten steigt.


Was Sie tun können: Viel Bewegung, ein niedriger Alkoholkonsum, nicht Rauchen, gesunde Ernährung mit wenig Fett und Salz helfen Herzinfarkt und Bluthochdruck vorzubeugen. Blutdruck regelmäßig kontrollieren.

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