Amber Heard spendet die 7 Millionen Dollar Scheidungsabfindung

"Mir ging es nie um's Geld", sagt die 30-jährige Ex-Frau von Johnny Depp.

"Geld hat für mich nie eine Rolle gespielt" ließ Heard gestern in einem Pressestatement verlautbaren. "Mir ging es nie um's Geld, bis auf den Punkt, dass ich es spenden könnte um denen zu helfen, die sich weniger gut wehren können." In derselben Aussendung teilte sie mit, dass sie die gesamten 7 Millionen Dollar aus ihrer Scheidungsabfindung von Johnny Depp spenden würde.

Ein dreckiger Streit geht zu Ende

Am Dienstag einigte sich das Paar außergerichtlich, ihre kurze Ehe zu beenden, nachdem Heard Depp häusliche Gewalt vorgeworfen hatte. Der außergerichtlichen Einigung ging ein hässlicher und bizarrer Streit voran, Klatschseiten veröffentlichten regelmäßig neue Details über die Ehe der beiden Hollywood-Darsteller.

Keine Argumente mehr für Victim-Blaimer

Da die Beiden keinen Ehevertrag aufgesetzt hatten, wären Heard eigentlich Teile der Erlöse aller Filme die Depp im Verlauf der Ehe gedreht hat zugestanden, darauf hat sie allerdings verzichtet und sich auf die 7 Millionen geeinigt. Als die Nachrichten der Gewaltanschuldigungen die Runde machten, bezeichneten viele Medien Amber Heard als gierig und unterstellten ihr, sie wäre nur auf das Geld aus. Die Tatsache, dass sie das Geld spendet nimmt sämtlichen Victim-Blaimern endgütlig den Wind aus den Segeln.

Geld gegen Gewalt an Frauen und für Kinder

Das Geld wird gleichmäßig zwischen ACLU, der Amerikanischen Bürgerrechtsunion aufgeteilt, wo das Geld Gewalt gegen Frauen zugute kommen soll, und dem LA Kinderspital, wo Heard als Freiwillige mitgearbeitet hat, und gesehen hat, dass mehr Geld für Mitarbeiter und Equipment einen Unterschied für ein Kinderleben machen können.

"Hoffentlich wird diese Erfahrung einen positiven Wandel für Menschen, die es am dringendsten nötig haben, herbeiführen."

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