Alpenlachs goes Europe

Keine kleinen Fische: Mit der Übernahme der Erfolgsmarke „Alpenlachs“ durch die neue Soravia Food Market GmbH kommen große Expansionspläne.

Keine kleinen Fische: Mit der Übernahme der Erfolgsmarke „Alpenlachs“ durch die neue Soravia Food Market GmbH kommen große Expansionspläne.

Text Elisabeth Ruckser Fotos Soravia, Alpenlachs

Er ist köstlich, er ist gesund, er ist teuer – und er ist schwer zu bekommen: Mit dem Label "Alpenlachs" hat Unternehmer Peter Brauchl eine Marke geschaffen, die Gourmets und Spitzenköche von der Wachau bis Nordrhein-Westfalen kennen und schätzen. Derzeit wird Alpenlachs von insgesamt 16 Lizenznehmern in einer Menge von rund 250 Tonnen pro Jahr produziert, die Nachfrage ist enorm und steigt ständig. Nun bekommt das Erfolgsmodell noch einmal kräftig Rückenwind mit der Übernahme durch die neu gegründete Soravia Food Market GmbH. Hier will man sich dem Bereich Süßwasserfisch ab sofort im großen Stil – von der Zucht bis zum Wildfang – widmen und hat ehrgeizige Pläne: Expansion, Expansion und noch mal Expansion heißt das Motto. So soll etwa allein die Zahl der Franchisenehmer im Lauf des nächsten Jahres verdoppelt werden, um das Produkt Alpenlachs möglichst im gesamten europäischen Raum zu vertreiben.

Süßwasserfisch gehört zu den großen Trends der Spitzengastronomie und das mit gutem Grund: Regional- wie Saisonal-Küche boomt, dem hoch geschätzten Meeresfisch haftet zunehmend der Geruch von ökologischer Unverträglichkeit an, und Gourmets lernen Huchen, Hecht & Co wieder schätzen. Der Eismeersaibling Alpenlachs ist als einer der wenigen Zuchtfische hier mit von der Partie, Top-Köche wie Lisl Wagner-Bacher oder der deutsche Joachim Wissler – erst voriges Jahr zum besten Koche Deutschlands gekürt – schätzen das Produkt seit langem. Alpenlachs gilt zudem durch seine spezielle Fettsäure-Zusammensetzung als einer der gesündesten Fische überhaupt, das eigens für die Marke entwickelte Futter kommt darüber hinaus seit mehr als einem Jahr auch komplett ohne meeresbiologische Zusätze aus. Nun soll der Erfolgsfisch verstärkt den Weg ins europäische Ausland nehmen und hier vor allem in Spitzengastronomie und gehobenen Lebensmittelhandel. „Lachs-Vater“ Peter Brauchl ist künftig Teil der Geschäftsführung der Soravia Food Market, er soll die über viele Jahre erworbene „Fish Competence“ ins Unternehmen einbringen. „Ökologisch, ökonomisch und sozial“ nennt er dabei als drei Hauptkriterien, die das Projekt weiterhin erfüllen müsse. Ebenfalls geplant: Der Ausbau der bereits seit vorigem Jahr bestehenden Soravia-Marke „Wilder Fisch“, hier will man sich auch um Wildfang-Rechte in zahlreichen Regionen Europas bemühen.

Hanno Soravia: „ Mit „Alpenlachs“ und „Wilder Fisch“ möchte Soravia Food Market zum internationalen Player am Markt für hochqualitative und besonders wertvolle Speisefische avancieren.“

Weitere Infos: www.alpenlachs.at, www.wilderfisch.at

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Peter Brauchl, Hanno Soravia (r.): gemeinsame Zukunft mit dem Erfolgsprodukt Alpenlachs.

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