Allergie im Frühjahr

Die Tage werden länger und länger, die Temperaturen steigen (mit Ausnahme des Osterwochenendes), blühende Bäume und Wiesen verdrängen endgültig Väterchen Frost und die eisig klare Winterluft. Für Pollenallergiker aber ist der Frühlingsbeginn ganz und gar kein Honiglecken.

Allergien und Asthma sind bereits jetzt die häufigsten chronischen Erkrankungen in Europa.

Was ist eine Allergie?

Als Allergie wird eine übertriebene Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe bezeichnet.

Mit den vielen unterschiedlichen Symptomen reagiert der Körper auf eine spezifische, für das Immunsystem unverträgliche Substanz: das Allergen! Der Organismus produziert bestimmte Antikörper in übermäßigen Mengen, um sich vor diesem Allergen zu schützen, da es als "Gefahr" identifiziert wird.

Bei Allergikern aber haben diese Abwehrmechansimen verlernt zwischen schädlichen und unschädlichen Stoffen zu unterscheiden und reagieren daher bei Kontakt mit harmlosen Eiweißstoffen, wie Blütenpollen, über. Dieser Abwehrprozess verursacht eine Entzündung an den Stellen, die mit den Allergenen in Kontakt kommen.

Ist eine Allergie gefährlich?

Eine allergische Reaktion kann eine Vielzahl von Entzündungsreaktionen hervorrufen.

In den Schleimhäuten von Nase, Mund und Augen können Juckreiz und eine verstärkte Schleimbildung auftreten. Die Folgereaktion ist eine laufende Nase, und tränende oder juckende Augen.

Außerdem kann es zu einer Verengung und Verkrampfung der Bronchialmuskulatur kommen, die zu Asthmaanfällen oder Atmennot führt.

An der Haut verursachen Allergien oftmals juckende Schwellungen, Ausschläge oder Neurodermitisschübe.

Diese Dinge sind allerdings gut zu behandeln.

Die schlimmste und gefährlichste Reaktion hingegen ist ein anaphylaktischer Schock, den man, mittels gezielter Behandlung von Allergien, verhindern kann.

Die Gräserpollensaison wird im März/April im Süden Europas eröffnet und im Mai startet sie in West- & Mitteleuropa.
Wegen der Vielfalt an Arten, dauert die Saison in der Regel 2 Monate, oder sogar noch länger.
Husten, Schnupfen, tränende Augen, Atembeschwerden, laufende Nasen, eventuell sogar Kopfschmerzen sind die häufigsten Symptome.

Je früher eine bestehende Allergie erkannt wird, umso besser stehen die Chancen für eine schnell wirkende Behandlung!

Die unterschiedlichen Symptome können das berufliche, schulische, oder soziale Leben der betroffenen Patienten schwer beeinträchtigen und erweisen sich somit als wirkliches Handicap im Alltag!

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