Allergie bändigen

Die Kombination Blüten, Gräser und Niesanfälle treibt Sie jeden Frühling in den Wahnsinn? Das kann sich ändern. Vielleicht hilft Ihnen ja eine der Alternativ-Kuren.

Allergie-Alarm! Die Kombination Blüten, Gräser und Niesanfälle treibt Sie jeden Frühling in den Wahnsinn? Das kann sich ändern. Vielleicht hilft Ihnen ja eine der Alternativ-Kuren, die wir für Sie getestet haben:

1. Bioresonanztherapie

Unterscheidet zwischengesunden und kranken Schwingungen im Menschen, wobei ein eigenes Gerät die krankhaften Schwingungen löschen soll. Das Prinzip dahinter: Physikalisch können sich Schwingungen gleicher oder ähnlicher Frequenz aufheben oder verstärken. Mit Hilfe von bestimmten Allergenen sollen so Schwingungen verändert und Allergien ausgelöscht werden.

Expertenurteil: Die Gesellschaft für Allergologie beurteilt Bioresonanztechniken „diagnostisch und therapeutisch als vollkommen wertlos". Alternativmediziner Walter Bachlechner hingegen meint: „Wenn man sie individuell auf den Patienten abstimmt, kann man mit Bioresonanz ähnlich gute Erfolge wie mit der Schulmedizin erzielen."


2. Eigenblut-Therapie

Hier wird dem Patienten eine geringe Menge Blut abgenommen, im Bedarfsfall mit homöopathischen Wirkstoffen versetzt und dann umgehend in einen Muskel oder unter die Haut zurück injiziert. Wenn sich die Therapie optimal entwickelt, löst das Eigenblut im Gewebe eine Immunreaktion aus, die das Immunsystem des gesamten Organismus in Bewegung bringen soll.

Expertenurteil:Wissenschaftliche Beweise fehlen. Aber Allergie-Experte Bachlechner befürwortet die Therapie als Unterstützung anderer Behandlungsformen: „Therapiert man so vor der Hauptsaison, wird körpereigenes Cortison stimuliert."


3. Homöopathie

Ähnliches mit Ähnlichem heilen - das ist das Prinzip der Homöopathie. Funktioniert angeblich auch bei Allergien.

Expertenurteil: Bachlechner: „Homöopathie hilft dem Körper, sein Reaktionsmuster zu verändern. Und die Störung, auf Grund derer es überhaupt zu Allergienkommen konnte, zu beheben."


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4. Akupunktur

Bestimmte Punkte am Körper werden mit Nadeln gereizt, um den Energiekreislauf zu verbessern. Die Behandlung sollte etwa vier Wochen vor Pollenflug/Blütezeit begonnen werden.

Expertenurteil: Komplementärmediziner Walter Bachlechner: „Sehr gut. Vor allem bei der Behandlung lokaler Symptome, bei Heuschnupfen und in der Akut-Therapie." Auch Studienstufen Akupunktur als sinnvolles ergänzendes Therapieverfahren ein.


5. Klimatherapie

Im Hochgebirge und am Meer fliegen weniger Pollen, deshalb verschafft ein Aufenthalt dort Allergikern und Asthmatikern schnell Erleichterung. Es gibt auch die Sub-Form Höhlentherapie: Hier werden Reinluftstollen oder Salz-Heilstollen aufgesucht. Hilft bei Asthma, allergischen Erkrankungen der Haut wie Neurodermitis, allergischen Nebenhöhlenentzündungen oder Heuschnupfen.

Expertenurteil: Absolute Einigkeit bei klassischen und Alternativ-Medizinern - das wirkt. Bachlechner: „Wenn Betroffene einige Zeit nicht von Allergenen umgeben sind, kann sich der Organismus regenerieren, der Körper wird also entlastet." Wermutstropfen: Sobald Betroffene in pollenbelastete Regionen zurückkehren, leiden sie wieder unter ihren Beschwerden.

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