Alle buhlen um Birgit

Sie hat ein Naheverhältnis zum Knochenmann, zum Jedermann - und gerüchteweise auch zu Campino: Birgit Minichmayr ist anders als alle anderen.

Sie hat ein Naheverhältnis zum Knochenmann, zum Jedermann - und gerüchteweise auch zu Campino: Birgit Minichmayr ist anders als alle anderen.

Da ist zuerst mal diese Stimme. Rau, emotional, brüchig. Wer sie einmal gehört hat, den lässt sie so schnell nicht mehr los. Ob auf der Bühne des Wiener Burgtheaters - in der gefeierten "Weibsteufel"-Inszenierung von Martin Kusej - oder auf der großen Leinwand - in der Wolf-Haas-Verfilmung "Der Knochenmann": Immer spielt diese Stimme die eigentliche Hauptrolle, steht als gleichberechtigte Darstellerin neben Minichmayr selbst.

Zu hören ist dieses wunderbar verletzliche und gleichzeitig starke Organ derzeit in den heimischen Kinos: in Maren Ades Beziehungsdrama "Alle anderen". Eine Leistung, die Minichmayr bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären als "Beste Darstellerin" einbrachte.

2010 wird die unverwechselbare Stimme auf dem Salzburger Domplatz zur Geltung kommen: Neben "Weibsteufel"-Kollege Nicholas Ofczarek übernimmt Minichmayr die begehrte Rolle der Buhlschaft im "Jedermann".

Und wie war das noch mit dem kolportierten Naheverhältnis zu Tote-Hosen-Frontmann Campino? Alles Gerüchte, wehrt Minichmayr neugierige Fragen ab. Das von Wim Wenders gedrehte Video zum gemeinsamen Duett "Auflösen" spricht allerdings eine ganz andere Sprache. Vielleicht ist da ja doch mehr im Busch als eine bloße Gesangspartnerschaft?

Hier gibt's das Duett mit Campino:

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