All about that Bass ist die neue Nr. 1 der Billbord-Charts

Der Song geht ins Ohr. Das Retro-60th-Video ist groovy, selbstbewusst gemacht und handelt von Frauen, die dünn nicht sexy finden. Trotzdem löst der Platz 1-Hit eine Feminismus-Debatte aus. Warum?

Sie ist das perfekte Candy-Girl, der man auch glaubt, dass sie gelegentlich Süßes isst. Meghain Trainor, die erst 20-jährige Singer-Songwriterin aus Massachusetts (USA) hat mit ihrem Debut-Song "All about that bass" einen Smash-Hit gelandet. In den USA ist die Nummer die Nr. 1 der Billbord-Charts, in England hat "All about that bass" am Sonntag den Sprung auf den Pop-Thron zur Nr. 1 geschafft. Und ihr Feel-good-Song wird bereits weltweit - auch in Österreich - rauf und runter gespielt.

Aber: Mit dem Erfolg, den Platin-Auszeichnungen und den Talk Shows ist auch eine ernsthafte feministische Debatte entbrannt. Die Frage: Schadet "All about that bass" den Frauen? Hintergrund: Meghain Trainer singt über mollige Mädchen, die nicht "Size two" haben und davon, dass Jungs ein bisschen "booty" (also einen festen Hintern) schätzen. Vor allem nachts. Und nicht nur das, sie singt auch voll selbstbewusstem Spott von den "skinny bitches", die wie Barbie-Puppen im Leben stehen und lästert ordentlich über Photoshop & Co. Die Gegenargumente: Nur weil man auf seine Gesundheit achtet, Sport treibt und daher schlank ist, ist man noch lange keine "bitch" (Schlampe). Eines ist dabei jetzt schon klar: Diese Debatte wird dem Erfolg von "All about that Bass" wohl nicht schaden. Im Gegenteil.

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