Alice Schwarzer wieder im Visier der Ermittler

Wie nun bekannt wurde, dürfte die Selbstanzeige, die Alice Schwarzer wegen Steuerhinterziehung im Februar gemacht hat, nicht vollständig gewesen sein. Zumindest berichten deutsche Medien, dass die Räume der Herausgeberin der Zeitschrift „Emma“ im Mai durchsucht wurden.

Schon Kinder lernen, dass wer im Glashaus steht, besser nicht mit Steinen werfen sollte. „Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer hat sich diesen Ratschlag leider nicht zu Herzen genommen. Sie musste im Februar dieses Jahres zugeben, dass sie die Zinseinnahmen eines heimlichen Kontos in der Schweiz nicht versteuert hatte.

Portrait der Feministin.

Wie einige deutsche Medien nun berichten, dürfte diese Selbstanzeige aber alles andere als komplett gewesen sein. Der Spiegel berichtet, dass mehrere Durchsuchungen im Mai ergeben hätten, dass sie auch Einkünfte aus selbstständiger Arbeit nicht versteuert hätte. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Alice Schwarzer halten sich jedoch zu den Vorwürfen bedeckt. Stimmt dieser Anschuldigung, so wäre auch ihre Selbstanzeige wirkungslos und sie müsste sich auch für dieses Vergehen verantworten. Eine Selbstanzeige führt nur dann zur Aussetzung einer Strafverfolgung, wenn alle relevanten Fakten vollständig auf den Tisch gelegt werden und das Vergehen bereinigt wird

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