Airwrap von Dyson: Was ist dran am Hype um den Hairstyler?

Der neue Dyson Airwrap gilt als der Hair Styler der Zukunft. Aber wie kommt jemand damit zurecht, der im Alltag immer nur Pferdeschwanz trägt? Redakteurin Martina Parker hat es ausprobiert. 

Wäre ich reich und berühmt, würde ich mir als erstes wünschen, dass ein Friseur bei mir einzieht, der mir jeden Tag die Haare macht. In Sachen Haarstyling habe ich nämlich zwei linke Hände. Und während meine lieben Kolleginnen die tollsten DIY-Frisuren stylen, ist mein Look meistens Pferdeschwanz.

Insofern war ich auch ein bisschen skeptisch, als mir Jochen Kramar, PR-Mann von Dyson Austria den neuen Dyson Airwrap präsentierte. Ein Haarstyler mit verschiedenen Stab- und Bürstenaufsätzen erschien mir auf den ersten Blick nicht wirklich revolutionär. Doch dann nahm ich das Ding in Betrieb und änderte meine Meinung schlagartig.

Dyson ist Meister im Lenken von Luftströmen. Und das nicht nur bei Staubsaugern. Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren lancierte die britische Firma Dyson bereits den Haartrockner Supersonic. Der Föhn der Superlative, der statt einer klassischen Düse an seinem Kopfende ein großes Loch hatte, durch das die Luft strömt – und zwar bis zu acht Mal schneller als bei bisherigen Haartrocknern. Zusätzlich wird die Temperatur mittels Sensoren gesteuert und reguliert, damit das Haar nicht unnötig strapaziert wird. 

Styling mit Luftstrom statt starker Hitze - funktioniert's wirklich?

Allerdings: Für das Stylen der Haare waren weiterhin Bürsten und Lockenstab notwendig. Hier kommt nun der neue Airwrap ins Spiel. Der Airwrap Haarstyler stylt statt mit starker Hitze mit einem Luftstrom. Der Hochleistungsmotor (klingt ein bisschen wie ein Staubsauger) im neuen Styler saugt das Haar an und zwar so, dass es sich komplett alleine um den jeweiligen Stylingaufsatz legt. Dabei bleibt aber immer ein Luftpolster zwischen Haar und Tool, der dafür sorgt, dass das Haar nicht geschädigt wird.

In der Praxis sieht das so aus: Man hält z.B. den Airwrap Lockenstab Aufsatz einfach eine Handbreit über den Kopf. Der Luftstrom erfasst eine Strähne und diese legt sich wie von Zauberhand ganz alleine um den Stab.Wer seine Haare vorab in mehrere Partien abteilt und Strähne für Strähne bearbeitet, erhält so perfekte Locken. Wer das – so wie ich – nicht tut, sondern einfach darauf darauf vertraut, dass sich der Luftstrom irgendwelche Haare greift und lockt, erhält trotzdem einen genialen Schwung und tolle Bewegung in der Frisur. Es macht auch gar nichts, wenn Teile der Frisur doppelt oder dreifach oder in verschiedene Richtungen gewellt werden. Es sieht einfach nur unglaublich super aus.

 

Dyson Airwrap: Kollegin Birgit zeigt, wie es geht

Und wenn man statt Locken lieber voluminöse oder glatte Haare möchte, greift man einfach zu einem anderen Aufsatz, sprich zur Rundbürste oder Paddle Brush. Das Aufstecken gelingt kinderleicht.

Folgende Aufsätze stehen für unterschiedliche Stylingvarianten zur Auswahl:

  • Trocknungs-Aufsatz: Ein kleiner Supersonic-Föhn Aufsatz für alle, die Ihre Haare einfach nur trocknen wollen.
  • Weiche Smoothing Bürste: Gibt Glanz und leichtes Ansatz-Volumen
  • 40 mm Airwrap Lockenstab-Aufsatz: Zum Kreieren von weichen Locken oder Wellen für extra dickes, kräftigeres Haar
  • 30 mm Airwrap Lockenstab-Aufsatz: Locken oder Wellen für normales bis feines Haar. 
  • Feste Smoothing Bürste: Glättet auch krauses, widerspenstiges Haar und beseitigt Frizz
  • Runde Volumenbürste: Für mehr Volumen bei kraftlosem, feinem Haar

Den Dyson Airwrap gibt es in drei verschiedenen Set-Varianten. Er kostet ab 449 Euro, ein stolzer Preis, aber immer noch viel billiger als ein persönlicher Hausfriseur. Bestellen kann man das Wunderding z.B. im dyson Onlineshop

Anmerkung: Das Gerät wurde der Redakteurin für einen zeitlich begrenzten Testzeitraum von Dyson zur Verfügung gestellt.

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