Ahoi, Glamour

Auch diesen Sommer geht maritime Mode nicht auf Tauchfahrt. Neu interpretiert und wandelbar in ihren Attitüden, verleiht die Meer-Mode dem Kleiderkasten erneut chices Côte d´Azur-Feeling. Und ihre neue Stil-Spezialität: gestreifte Eleganz mit einem hauch Glamour des good old Holywood.

Stilhaft Segel setzen:
Was sich bewehrt, kommt immer wieder. Dieser modische Leitspruch bestätigt den immerwährenden Erfolgskurs von maritimer Mode. Trotz, oder gerade wegen seiner Einfachheit, punktet der Look in Blau-Weiß-Rot, diese Saison erneut mit zeitloser Eleganz. Neben klassischen Streifen-Shirts reihen sich heuer allerdings auch jede Menge phantasievolle Kleiderkreationen in die Riege der Matrosen-Montur. Eine Entwicklung, die nicht zuletzt der Retro-Welle, die sich bereits die ganze Modeindustrie überflutet hat, zu verdanken ist.


Lieblings-Mode ins Boot geholt:

Der immerwährende Erfolg im Matrosen-Stil ist nicht zuletzt Designer Jean Paul Gaultier zu verdanken. Auch wenn sein Zugang nicht ganz dem heurigen Stilgebot entspricht, so kann man nicht leugnen, dass Monsieur Gaultier dem Streifenshirt, wie einst auch Coco Chanel, seine volle Aufmerksamkeit schenkte. Das ging sogar so weit, dass das quergestreifte T-Shirt in den Farben Weiß-Blau zu seinem persönlichen Markenzeichen wurde und er daher fast jede Saison erneut in seinem gekürten Lieblings-Basic zu sehen ist. Wie zuvor erwähnt, war auch Mademoiselle Chanel von dem einfachen Matrosen-Look nicht weniger begeistert und setzte es damals überhaupt als aller Erste in ihren Kollektionen ein.

Karl Lagerfeld ließ sich heuer für seine Fendi-Kollektion von den maritimen Motiven inspirieren.

Meer-Mode 2012:

So kommt es nicht von ungefähr, dass sich auch Modekönig Karl Lagerfeld vom Matrosen-Boom früher oder später anstecken lassen musste. Und heuer geschah es endlich: Rot, Weiß und Blau wurden heuer seine drei Farb-Favoriten bei Fendi. Geschickt und raffiniert wie eh und je, versah er seinen auserwählten Tonangebern ein ganz neues Gesicht. Das Gesicht des ladyliken Glamours. Ganz nach dem Motto, aus alt mach neu, drapierte, raffte und kombinierte er aus den oft als unspektakulär abgeschriebenem Farbvariationen glamouröse Outftis im 60s-Stil. Ein frischer Wind, der dem maritimen Modeevergreen zu Recht gebührt.

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