9 Dinge, die eine Hochzeitsfotografin dir für deine Hochzeit rät

Von der Größe der Feier über den perfekten Zeitpunkt für die Fotos und das Wetter: Die Do's und Dont's aus der Sicht einer Hochzeitsfotografin.

Sie hat schon alles gesehen: die intime Trauung in einer Scheune, das Riesenfest im Veranstaltungsraum eines Hotels oder die traditionelle Hochzeit in der Kirche - wen könnte es also Besseren geben, um nach den absoluten Do's und Don'ts bei einer Hochzeitsfeier zu fragen?

Hochzeitsfotografin Alisha Siegel hat der Website Pure Wow verraten, was sie bei ihrer eigenen Hochzeit niemals tun würde.

9 Don'ts für die Hochzeitsfeier

1. Eine große Hochzeit feiern

"Als Hochzeitsfotografin habe ich Feiern in allen Größen gesehen - von 50 bis 400 Gästen. Und jedesmal wieder bin ich der Meinung, dass 75 bis 110 Menschen das Richtige sind. Man reduziert automatisch um nicht so wichtige Gäste und hält die Sache intim, aber nicht zu intim, und erlaubt es jedem, sich als Teil einer großen, homogenen Gruppe zu fühlen, die gemeinsam zwei geliebte Menschen feiern."

2. Meine Eltern irgendeine Entscheidung treffen lassen

"Ich weiß, das ist für viele schwierig, denn seien wir ehrlich, oft sind sie es, die eine Hochzeit bezahlen. Aber nichts bringt mich mehr auf die Palme, als wenn Eltern mich über meine Website kontaktieren. Sie sind nicht diejenigen, die heiraten. Sondern du und dein/e Partner/in, und ihr solltet den Tag so gestalten, dass er euch als Individuen und als Paar entspricht. Mein Ratschlag an meine eigenen Eltern wäre: Seid dabei und habt eine großartige Zeit. Ich mach das schon. "

3. Brautjungfern haben

"Und zwar vor allem deshalb, weil ich möchte, dass meine Freundinnen anziehen sollen, was auch immer sie wollen, und sich nicht fühlen, als wären sie an irgendeinen strengen Zeitplan oder Aufgaben gebunden. Schließlich bin ich es, die eine Hochzeit haben will. Warum sollen sie dann die Arbeit machen?"

4. Auf persönliche Treueschwüre verzichten

"Das ist zweifellos der speziellste und besonderste Teil von 99 Prozent aller Hochzeiten, auf denen ich war. Denk drüber nach: Wenn ein Paar einander in den eigenen Worten vorträgt, warum sie den jeweils anderen heiraten, ist das so bedeutungsvoll. Außerdem fühlen sich dadurch auch die Gäste viel mehr als Teil dieses persönlichen Tages - und es sorgt für ein paar echte Tränendrüsen-Drücker-Momente. Ich finde es immer sehr schade, wenn Paare diesen Teil auslassen."

5. Zu viele Familienfotos machen

"Ich mag es einfach und effizient. Ich würde eine Liste mit allen Familien-Foto-Kombinationen für meine Fotografin vorbereiten, so dass Tanten, Opas oder die Brautmutter gar nicht dazu kommen, noch auf diese oder jene Konstellation für ein Foto zu pochen. Die Fotografin kann dann einfach sagen: 'Hmm, tut mir leid, das hab ich nicht auf der Liste!'"

6. Den Sonnenuntergang nicht für Fotos nutzen

"Schon klar, wenn das Hochzeitspaar mit Familie und Freunden feiern möchte, aber dafür hat man ja schließlich noch die ganze Nacht. Wenn meine Fotografin oder mein Fotograf meint, dass Fotos zu dieser Zeit am besten aussehen, würde ich das nicht in Frage stellen. Und, nachdem man nun offiziell verheiratet ist und ein oder zwei Gläser Champagner intus hat, was spricht da gegen ein paar intime Momente mit dem frisch angetrauten Ehemann oder der Ehefrau? Es ist ein gutes Gefühl, kurz aus der Menge abzutauchen und den Moment zu zweit zu genießen."

7. Keine Hochzeitsplanerin engagieren

"Eine Hochzeitsplanerin kann an einem solchen Tag ein großes Plus sein, besonders wenn ihr im Alltag sehr beschäftigt seid und nicht die zeitlichen Ressourcen habt, den Tag so zu planen, wie ihr ihn haben möchtet. Ich habe mit ein paar unglaublich tollen Wedding Plannern zusammengearbeitet und sie haben die Feiern auf das nächste Level gehoben."

8. Mir Gedanken über das Wetter machen

"Die Dinge passieren. Es regnet. Familienmitglieder kommen zu spät. Irgendetwas kommt nicht wie geplant zustande. Na und? Du bist verliebt und umgeben von den Menschen, die dir am wichtigsten sind. Vertrau einfach darauf, dass jeder seinen Job macht und gib die Kontrolle aus der Hand. Genieß die Liebe, trink ein paar Cocktails und feiere. Dann werden das auch deine Fotos ausstrahlen."

9. Dienstleister als "bezahlte Hilfskräfte" betrachten

"Dieser Punkt ist sooo wichtig. Deine Hochzeitsplanerin, deine Fotografin, deine Floristin etc. - sie alle haben so hart gearbeitet, um diesen Tag so zu gestalten, wie du ihn dir vorgestellt hast. Sie kümmern sich oft ein ganzes Wochenende darum, dass alles klappt. Deshalb finde ich es wesentlich, ihnen dafür Respekt zu zeigen, nachzufragen, sie zu verköstigen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich am Ende des Dinners für die Gäste hungrig auf mein Essen gewartet habe, um nach dem ersten Bissen aufzuspringen, weil der Hochzeitstanz angesetzt war. Auf einigen Hochzeiten haben mich Braut und Bräutigam sogar an einen der Tische gesetzt und ich fand das unglaublich aufmerksam. Ich würde das für meine Fotografin oder meinen Fotograf genauso machen und für jede/n andere/n, der so nah an diesem Tag dran ist."

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