9 Dinge, die dich weniger attraktiv machen können

Eine Liste an verbreiteten Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften, die einen weniger attraktiv scheinen lassen können.

1) Schlafmangel

Es sollte mittlerweile klar sein, dass ausreichend Schlaf wirklich wichtig für unsere Gesundheit ist und massive Auswirkungen hat. Aber für alle, die eine oberflächliche Motivation brauchen: Schlafmangel lässt einen auch ziemlich ungut aussehen.

Eine Studie aus 2010 ließ Menschen die gerade 8 Stunden geschlafen hatten mit Menschen, die gerade für 31 Stunden wach waren, vergleichen. Die Menschen mit Schlafentzug wurden nicht nur als müder eingestuft, sondern auch als weniger attraktiv, gesund und trauriger bewertet.

2) Unfreundlich sein

Nettigkeit wehrt noch immer am Längsten!

Einer 2014er Studie in China ließ Menschen Fotos von Menschen mit neutralen Gesichtsausdrücken bewerten. Die Fotos wurden mit verschiedenen Adjektiven wie "böse", "gemein" oder "freundlich", "anständig" beschrieben.

Menschen, die mit freundlichen Persönlichkeitsmerkmalen beschrieben wurden, wurden als attraktiver bewertet.

3) Zusammengezogene Körpersprache

Kraftvolle Posen können einen selbstbewusster fühlen lassen, zusätzlich wird man durch zusammengezogene Körpersprache auch weniger attraktiv wahrgenommen.

In einer Studie aus 2016 haben Wissenschaftler Online-Dating-Profile verglichen. In einem Set der Profile waren die Teilnehmer eher in zusammengezogenen Posen, zum Beispiel haben sie die Arme verschränkt oder die Schulter gekrümmt. In einem anderen Set waren die Teilnehmer in aufgeschlossenen Stellungen abgebildet. Sie haben sich gestreckt, um etwas zu holen oder ihre Arme nach oben gestreckt.

Menschen in aufgeschlossenen Posen sind als attraktiver wahrgenommen worden, Männer in zusammengezogenen Stellungen wurden besonders schlecht bewertet.

4) Stress

Entspannt euch - es macht euch auch schöner.

In einer Gruppe aus dem Jahr 1013 wurden Frauen von heterosexuellen als weniger attraktiv bewertet, wenn sie ein hohes Niveau des Stress-Hormons Cortisol aufgewiesen haben.

5)Zu fröhlich oder zu stolz aussehen

Dieser Punkt ist leider ein bisschen sexistisch. Aber manchmal ist auch Wissenschaft sexistisch. Weil wir eben blöde Wahrnehmung ansozialisiert bekommen haben.

Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen Männern und Frauen: Frauen werden eher attraktiv empfunden wenn sie lachen. Männer sollen nicht zu sehr lachen, um als gutaussehend emfpunden zu werden. Frauen sollen im Gegenteil nicht zu stolz aussehen.

In einer Studie aus dem Jahr 2011 wurden 1000 Menschen Fotografien vom anderen Geschlecht gezeigt, mit der Frage wie attraktiv sie die Person empfinden. Frauen wurden am attraktivsten bewertet, wenn sie glücklich aussahen und am wenigsten gutaussehend wenn sie stolz aussahen. Frauen haben Männer am attraktivsten bewertet wenn sie stolz aussahen und am wenigsten gut, wenn sie glücklich aussahen.

6) Keinen Sinn für Humor haben

Schlechte Nachrichten für die Humorlosen unter uns (zu denen sich wohl niemand selbst zählen würde?): Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat herausgefunden, dass nicht lustig zu sein, sogar nur einen mittelmäßigen Sinn für Humor zu haben, einen sehr unattraktiv erscheinen lässt!

Welches Geschlecht man dabei hat, ist egal. Tja, leibt festzuhalten, dass Humor Geschmackssache ist. Wie auch Attraktivität.

7) Faulheit

Faulheit ist gar nicht so leicht zu messen, aber eine Serie an Experimenten aus dem Jahr 2007 hat es geschafft.

Studierende eines Archäologie-Kurses haben sich am Anfang und am Ende eines sechswöchigen Seminars bewertet. Studierende die sich während des Kurses als faul erwiesen haben, wurden gegen Ende des Seminars als wenig gutaussehend bewertet, auch wenn sie am Anfang Durchschnitt waren.

8) Zu gleich oder zu anders riechen

Laut Wissenschaft suchen wir Menschen die genetisch weder zu unterschiedlich noch zu ähnlich sind - und diese Entscheidungen treffen wir aufgrund von Körpergeruch.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 hat heterosexuelle Paare Fragen über einander beantworten lassen, darüber wie sehr sie von einander angezogen sind und ob sie während der Beziehung mit jemand anderem Sex hatten. In der Zwischenzeit nahmen die Forscher DNA-Samples von den Paaren um der Histokompatibilitäts-Komplexe zu vergleichen, die Immunsystem-Gene sind.

Die Forscher fanden heraus, dass je ähnlicher ihre Gene waren, desto weniger waren die Paare zu ihrem Partner hingezogen und desto eher haben sie mit jemand anderem geschlafen.

Andere Studien haben herausgefunden, dass wir Partner vermeiden, die zu anders riechen als wir selbst.

9) Unehrlichkeit

Der Beweis, dass es keinen Sinn macht, über Alter oder Einkommen zu lügen, um potenziellen Partnern zu imponieren.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 hat Menschen Beschreibungen von Persönlichkeiten vorlesen lassen, wie intelligent, nicht intelligent, abhängig, unabhängig, ehrlich oder unehrlich.

Die Teilnehmer sollten anschließend die Menschen anhand mehrer Kriterien beurteilen, und von allen Charakteristiken hatte nur Ehrlichkeit einen Einfluss auf die wahrgenommene Attraktivität.

Aktuell