8 Tipps, wie eure Long Distance Freundschaft klappt

Wie viel Distanz kann eine Freundschaft aushalten? Viel, glauben wir. Wir haben einige Tipps wie ihr mehr Gelassenheit in eure Long Distance Freunschaft bringt.

8 Tipps für Long Distance Freundschaften

Freundschaften wirken Stress entgegen, stärken das Wohlbefinden und unterstützen das Immunsystem. Wenn man gute Freund*innen gefunden hat, ist das unbezahlbar. Gleichzeitig verändern sich Freundschaften aber auch ständig. Ihr seid mit euren besten Freund*innen durch dick und dünn gegangen, habt viel gemeinsam erlebt, euch so oft es geht gesehen. Doch dann haben sich eure Leben in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Einer von euch hat seinen Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort verlegt. Ihr macht euch Sorgen, wie das eure Freundschaft verändert bzw. ob eure Freundschaft das aushält?

Wir haben einige Tipps gesammelt, wie eure Freundschaft auch in der Ferne nicht an Kraft verliert:

1. Stille ist normal

Früher habt ihr euch täglich gehört, mehrmals wöchentlich gesehen, plötzlich ist auch mal eine Woche oder länger Funkstille. Macht euch deshalb keinen Kopf. Das ist normal. Jeder von euch hat ein eigenes, forderndes Leben. Wenn ihr euch den Druck macht permanent in Kontakt zu stehen, verbindet ihr mit eurer Freundschaft nur Stress. Meldet euch besser, wenn ihr an den anderen denkt und die Zeit und Energie dazu habt. Und wenn ihr euch dann hört ist es, als wäre keine Zeit vergangen.

2. Erzählt euch die großen Veränderungen sofort

Wenn etwas Großes in eurem Leben passiert, denkt ihr euch vielleicht ihr möchtet es Freund*innen erst erzählen, wenn ihr euch persönlich seht. Bei einer Freundschaft, bei der große Entfernung zwischen euch liegt ist das aber kontraproduktiv. Bis ihr euch das nächste Mal seht könnten Wochen oder Monate vergehen und somit nehmt ihr euch die Chance, dass sich das Gegenüber in Echtzeit mit euch freut oder mitfiebert.

3. Markiert euch in Memes oder lustigen Bildern

Es mag unwichtig klingen, aber damit sendet ihr ein Zeichen: Ich denke gerade an dich. Auch wenn ihr euch gerade nichts zu erzählen habt, seid ihr trotzdem in den Gedanken des anderen.

4. Plant eure Treffen langfristig

Gerade wenn ihr nicht im selben Land lebt, ist es wichtig Treffen langfristig im Vorhinein zu planen. Vereinbart euch zwei, drei oder viermal im Jahr zu sehen und plant die Termine mehrere Monate im Vorhinein. So kann nichts mehr dazwischen kommen, und ihr habt bereits einen Fixpunkt an dem ihr euch seht.

5. Seht euch über Videochat

Ja, spätestens nach einem Jahr Pandemie wissen wir alle: Videochat ist nicht dasselbe wie persönliche Treffen. Wenn euer BFF aber so weit weg ist, ist es eine gute Möglichkeit, um die Zeit bis zum nächsten Treffen zu überbrücken. Schenkt euch jeweils ein Glas Wein ein und tauscht die neusten News aus.

6. Startet das Gespräch

Du stehst im Schuhgeschäft und du weißt genau, welche Meinung du jetzt brauchen würdest. Aber du hast dich das letzte Mal vor eineinhalb Wochen gemeldet oder die letzte Nachricht nicht beantwortet? Egal! Schick das Bild trotzdem. Scheu dich nicht davor, das Gespräch zu starten. Der Person auf der anderen Seite ist es vielleicht nicht mal aufgefallen und wird sich freuen, dass du dich meldest.

7. Sucht euch neue gemeinsame Aktivitäten

Ein virtueller Buchklub oder ein gemeinsames Workout über Zoom dreimal die Woche? Ein Handyspiel bei dem ihr euch online gegenseitig herausfordert? All das und mehr ist möglich. Sucht euch neue Aktivitäten, die euch einen regelmäßigen Fixpunkt geben, um euch zu hören und ein gemeinsames Erlebnis schaffen. Auch eine Möglichkeit: Guckt die gleiche Serie/ den gleichen Film und schreibt währenddessen darüber, was ihr seht.

8. Sei nicht eifersüchtig

Klar, es sticht etwas wenn die BFF plötzlich neue Freund*innen hat und du von den tollen Erlebnissen hörst, die sie gemeinsam gemacht haben. Du vermisst das alles. Aber du wünscht dir doch auch, dass sie*er nicht einsam bleibt. Also Schluck deine Eifersucht runter, frag nach den neuen Freund*innen und freu dich für deine Long Distance Freund*innen. Du wirst dadurch nicht ersetzt, keine Sorge!

 

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