8 sexpositive Porno-Seiten, die jeden Cent wert sind

Verschiebt eure Pläne für heute Abend, wir haben da etwas viel Besseres.

TrenchcoatX films

Wenn es um Porno geht, denken viele von uns an kostenlose Mainstream-Seiten - und nehmen sie auch in Anspruch, no judgement. Zusätzlich dazu, dass die uns mit Pop-up-Werbung bombardieren, finden sich auf diesen Plattformen sehr wahrscheinlich auch Inhalte, die alles andere als bewusst und sensibel zusammengestellt wurden: Gewalt, Homophobie und Stereotype (hallo, toxische Männlichkeit!). Körperliche und sexuelle Diversität? Wird man hier kaum finden.

Denk mal darüber nach: Wenn du für den Porno, den du schaust, nichts zahlst, wie machen Darsteller*innen, Produzent*innen, Kreative dann damit Geld? Die kurze Antwort: Wahrscheinlich gar nicht. Im Gegensatz zu der Plattform, die ihren Inhalt übernimmt, zeigt und mittels Werbung damit Geld macht. Das Schauen von Pornos ist also durchaus eine politische Angelegenheit! Das gute: Es gibt viele Seiten online, deren Inhalte nicht nur intelligent und sensibel produziert sind, sondern auch noch viel mehr Spaß machen als das kostenlose Material der großen Plattformen. Weil dein Sexleben es dir wert ist!

1. Bright Desire

Porno-Quickies machen Spaß, aber wer auf unwiderstehliche Geschichten und sexuelle Spannung steht, wird hier seinen Spaß haben. "Bright Desire" wirbt mit "respektvollen erotischen Filmen", in denen es nicht gleich in Sekunde neun zur Sachen geht, sondern der Weg zum Sex mindestens genauso wichtig ist wie der "Akt" selbst. Intimität und Authentizität garantiert. Die ersten 30 Tage kosten ca. 25 Euro, danach zahlst du ca. 10 Euro pro Monat.

2. Yanks

Für all jene, die gerne Solo-Sex haben, ist Yanks das Richtige: Hier kann man anderen zusehen, wie sie dasselbe tun. Die Masturbationsvideos auf der Seite featuren alles von Badewannen bis Butt Plugs und elektrische Zahnbürsten. Die Clips sind außerdem authentisch und ohne Drehbuch, dafür mit echtem Orgasmus. Und: Sie wurden alle von Frauen gedreht. Eine monatliche Mitgliedschaft kostet etwa 30 Euro.

3. CrashPadSeries.com

CrashPadSeries.com

Der Ort für diversen und inklusiven Porno. Zu oft ist queerer Porno auf Mainstream-Seiten unrealistisch und unsensibel dargestellt. Auf CrashPadSeries.com sind die Videos nicht nur ziemlich heiß, sondern stellen auch dar, wie queerer Sex wirklich aussieht - die Darstellenden sind nämlich tatsächlich queer und geben vor, welche Art von Sex sie vor der Kamera haben möchten, von BDSM bis Sex mit Strap-Ons. Ganz abgesehen von intelligenten Inhalten, Kommunikation rund ums Thema Konsens - ein unglaublich wichtiger Teil von Sex und viel zu selten Teil von Pornographie. CrashPadSeries.com zeigt außerdem Stars mit körperlichen Einschränkungen. Eine Mitgliedschaft kostet ca. 25 Euro pro Monat.

4. Kink.com

Ein kurzer Reminder: Du kannst Feminist*in sein und harten Sex und ausgefallenen Porno mögen. Was ist feministischer, als die eigenen Wünsche und Vorlieben zu kennen und zu leben? Kink.com bietet eine Auswahl an Kanälen, auf denen sich alles um nieschige Inhalte dreht, zum Beispiel Gay Bondage oder öffentliche Demütigung. Eine unlimitierte monatliche Mitgliedschaft mit Zugang zu allen Channels kostet ca. 40 Euro.

5. PinkLabel.tv

Shine Louise Houston, Gründerin der Seite, wollte aufstrebende Filmemacher*innen aus der Indie-Szene zeigen. Die Seite beinhaltet Videos in Spielfilmlänge, die People Of Color und queere Menschen in den Mittelpunkt stellen. Wer kein Abo abschließen möchte, kann einen Film für 48 Stunden und etwa 6 Euro mieten. Monatliche Pläne starten bei 10 Euro.

6. XConfessions

Die Ikone des feministischen Pornos, Erika Lust, übersetzt deine Fantasien in erotische Kurzfilme: Fans können ihre Fantasien an Lust schicken, die wiederum macht daraus inklusive, unglaublich heiße Filme. XConfessions garantiert sichere und faire Arbeitsbedingungen für die Darstellenden, regelmäßige Gesundheitschecks und Kontrolle über die eigenen Aufnahmen miteinbezogen. Ein monatliches Abo kostet rund 20 Euro.

7. Good Vibrations Video on Demand

Diese Plattform verdanken wir der Sex Toy-Boutique Good Vibrations aus San Francisco. Die Auswahl an Filmen beinhaltet unter anderem Kategorien wie "Women directed", "Feminist Porn" oder sogar "Porn Parodies". Außerdem sehenswert: Die Sex-ed-Videos mit (top grafisch dargestellten) Tipps von Cunnilingus bis anal. Streaming-Abos starten bei etwa 5 Euro pro Film, alternativ gibt's ein "Pay per Minute"-Bezahlmodell.

8. The New Smut Project

Porno ist nicht zwingend visuell. Erotische Geschichten gibt's auf The New Smut Project. Die beiden verantwortlichen Redakteur*innen sind bisexuelle Feministinnen und das zeigt sich bei den inklusiven und queeren Inhalten. Die fanden sie auf bisherigen Seiten nicht und gründeten deshalb ihr eigenes Projekt. Die Titel können einzeln gekauft werden.

 

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