8 Dinge, die man über die eigenen Eltern nicht wissen möchte

Grenzen sind gut und wichtig. Und auch wenn eine gute Beziehung zu den Eltern super ist, so sollten manche Dinge unausgesprochen bleiben.

8 Dinge, die man über die eigenen Eltern nicht wissen möchten

Wir haben schon viel darüber geschrieben, was passiert, wenn Eltern Grenzen nicht einhalten oder dazu neigen, Kinder zu parentifizieren, also die Rollen umzukehren. Für Kinder kann das sehr schwierig und belastend sein und ihre Persönlichkeit bis ins Erwachsenenalter beeinflussen.

Aber auch als Erwachsene ist es nicht optimal, wenn Eltern ihre Kinder als beste Freund*innen ansehen und ihnen Dinge erzählen, die sie eigentlich lieber beim Brunch Freund*innen berichten sollten. Wir haben 8 Dinge gesammelt, die wir auf keinen Fall von unseren Eltern wissen möchten:

  • Sex: Nein, nein, nein, nein, nein wir möchten nicht wissen, ob unsere Eltern eine Stellung ausprobiert haben, ob sie überhaupt Sex haben oder dass ab 40 die Blüte des Sexlebens beginnt. Wir wissen, sie hatten mindestens zweimal Sex, und zwar als wir und unsere Geschwister gezeugt wurden. Mehr müssen wir nicht wissen.
  • Unsere Zeugung: Es gibt Eltern, die glauben es ist eine lustige Anekdote, darüber zu sprechen, wie, wann und wo man gezeugt wurde. Diese Geschichte erzählt man natürlich am besten bei Geburtstagsfeiern, damit diese furchtbaren Bilder für immer mit schönen Erinnerungen verknüpft sind. Danke dafür!
  • Beziehungsprobleme: Im Großen und Ganzen möchten wir gar nichts über die Beziehungsprobleme unserer Eltern hören. Wir sind nicht die besten Freund*innen, mit denen ihr das Fehlverhalten eures*eurer Partner*in besprechen könnt. Denn diese Partner*innen sind auch ein Elternteil und das ist unangenehm. Thank you.
  • Geldprobleme: Sofern es uns nicht direkt betrifft, belastet uns nicht mit euren Schulden oder finanzielle Fehlentscheidungen. Das ist ein Thema für den*die Bankberaterin, nicht für uns. Schließlich sind wir inzwischen selbst erwachsen und wissen, wie tricky das sein kann.
  • Unsicherheiten, ob sie uns kriegen sollten: Ihr habt eine Weile überlegt, ob ihr uns abtreiben sollt? Ihr wart zu einem super unpassenden Zeitpunkt schwanger mit uns? Wir waren ein Unfall? Bitte erzählt uns die Geschichten nicht. Vor allem nicht, wenn wir noch nicht selbst Kinder haben und verstehen können, was ihr damit meint. Sonst ist das einfach nur verletzend.
  • Affären: In eurem 25. Beziehungsjahr lief es nicht ganz so glatt und da gab es einen kleinen Seitensprung mit der*dem Nachbar*in? Wollen wir nicht wissen, müssen wir nicht wissen, bringt uns keinen Mehrwert, geht uns auch nichts an! Bitte einfach unter euch klären und uns nicht damit belasten! Klingt hart, ist aber so! Sorry!
  • Regrets: Hier kommt es natürlich immer darauf an, worum genau es geht. In Form eines Pep-Talks á la 'Lebe dein Leben' kann das schonmal passen. Wenn es aber darum geht, was die Mutter in ihrem Leben alles machen hätte wollen, hätte sie uns nicht bekommen, dann ist das nichts, was wir hören müssen! Ihr habt euch ausgesucht, dass ihr Kinder bekommen wollt.
  • Lieblingskind: Ihr habt unsere Geschwister lieber als uns? Nehmt dieses Wissen bitte mit ins Grab. Es ist uns bewusst, dass es Personen gibt, mit denen man besser harmoniert, aber es gibt keinen Grund das auszusprechen.
 

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